Wohnen und Bauen

Sprecherin: Renate Hammer

Der Zustand unseres Wohnraums bestimmt maßgeblich, wie viel Energie wir verbrauchen. Nachhaltige Gebäudesanierungen, die den Klimaschutz als Ziel haben, reduzieren nicht nur die Emissionswerte, sondern sorgen auch dafür, dass uns auf Dauer mehr Geld im Börserl bleibt. Es braucht zudem mehr Anreize zur Sanierung von Wohnraum für EigentümerInnen.

Rede mit! Was kann die Politik tun, damit Sanieren und Schaffen von Wohnraum leistbar und klimaschonend stattfinden?
Bis zum 15.2. war es möglich, Stellungnahmen abzugeben. Alle Beiträge fließen in die beiden Klimakonferenzen am 9. März in Wien und am 23. März in Salzburg ein. zur Anmeldung 
neueste älteste meiste Bewertungen
Hannel
Mitglied
Hannel

SANIERUNG: Derzeit haben Vermieter nicht viel davon, wenn sie das Haus/die Wohnung thermisch sanieren. Heizung zahlt schließlich der/die MieterIn. Ich sehe die einzige Lösung durch eine CO2-Abgabe pro kWh Heizwärmebedarf, die dem Eigentümer vorgeschrieben wird.
VERSIEGELUNG + SOMMERTAUGLICHKEIT: Gründächer forcieren, evtl. bei Flachdächern vorschreiben. Alle anderen Dächer nur mit heller Oberfläche. “Albedo”. https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/die-daecher-wiens-koennten-die-stadt-kuehlen

Cloud
Mitglied
Cloud

Zum CO2-Abgabe pro kWh Heizwärmebedarf: Was ist mit denjenigen, die kein großes Einkommen haben und in einem veerbten alten Haus wohnen? Wie sollen sie den Umbau finanzieren? Hier fände ich eine Förderung von Altbau-Sanierungen sinnvoller.

Heidrun
Mitglied
Heidrun

Förderung von Solar- und Photovoltaikanlagen ausbauen. Der ins Netz eingespeiste Strom soll sich für den Privaten auszahlen.
Stadtplanerisch vermehrt Schwerpunkt auf diese Technologien und vor allem auf die Begrünung!! der Städte legen (zur Begrünung z. B. Vorbild Singapur)

Wberni
Mitglied
Wberni

Ich denke durch eine Verpflichtung im der Bauordnung bei Neubau und Sanierung sowie eine einfache Förderung sollte das Plusenergiehaus als Ziel vorgegeben werden. Bei Sanierung kann es aus technischen auch ein Niedrigenergiehaus werden.

nachtfalter
Mitglied
nachtfalter

das muss unbedingt für öffentliche gebäude (neubau) gelten und für gewerbliche gebäude. bei letzteren könnte man auch an begünstigungen denken, wenn die altbestände (sofern geeignet) entsprechend nachgerüstet werden.
ob man bei alten gebäuden ein niedrigenergiehaus erreicht, zweifle ich an. meiner meinung nach ist erhalt alter bausubstanz energiesparender als abriss und neubau.

Dude
Mitglied
Dude

Mieter sollen Grünflächen gestalten dürfen
Damit Vermieter/Genossenschaften auf Grünfläche kommen sähen sie Rasen. Jegliche Aktivitäten von Mietern selbst den Grünraum zu gestalten (Grünpflanzen setzen, Blumen, Gemüse) sind meist gar nicht möglich.
Die Arbeit im Grünen ist aber wichtig um auch in der Stadt einen Bezug zur Natur herstellen zu können, Bienenfutter anbauen zu können, und die Kooperation mit anderen Pateien zu fördern u. eine lebenswertere Umgebung zu gestalten.

Roland
Mitglied
Roland

In meiner Genossenschaft hat das einer probiert, woraufhin die Blumen wieder entfernt werden mussten. Guerilla Gardening ist wohl nicht gefragt.
Meine Meinung: Alles nur Geschäftemacherei, damit für die zwei mal Rasen mähen im Jahr dem Mieter ein Extra verrechnet werden kann.

Klimax
Mitglied
Klimax

Umweltrelevante Gebäudesanierungen fördern.

michael_e
Mitglied
michael_e

Wird bereits gemacht. Was konkret ändern?

ThomasBecker
Mitglied
ThomasBecker

Das ist doch je nach Bundesland unterschiedlich, oder? In Niederösterreich zum Beispiel gibt es keine Direktförderungen für Althaussanierung.

michael_e
Mitglied
michael_e

Ich habe gerade letztes Jahr in Vorarlberg saniert. Da ist die Wohnbauförderung (als Kredit oder als Direktzuschuss) von ökologischen Kriterien abhängig (“Ökopunkte”-System). Außerdem gibt es eine (kleine, aber immerhin) Bundesförderung für thermische Sanierungsprojekte und Heizungstausch – siehe https://www.umweltfoerderung.at/privatpersonen.html

kathrin
Mitglied
kathrin

Wohne in oö und hatte vor kurzem einen energiesparberater zu besuch. Konkrete aussage: ja Förderungen gibt es, aber kein Mensch kennt sich aus, viel zu kompliziert.
Förderungen müssen “leicht“ zugänglich gemacht werden!

Dude
Mitglied
Dude

Grüne Fassaden für Neubauten vorschreiben
So ein Blätterdach schützt im Sommer vor der Sonne, im Winter lässt es Licht bis auf die Hausmauer.

Dude
Mitglied
Dude

Wasserdurchlässige Pflastersteine vorschreiben wo sie sinnvoll sind, etwa für KFz-Parkflächen
Hilft gegen die Versiegelung des Bodens, Regenwasser kann in den Boden sickern, Grundwasser-Neubildung wird gefördert, Kanalsystem wird entlastet

Ludwig
Mitglied
Ludwig

Änderung und vereinheitlichen der Wohnbauförderung.
Leerstandskataster mit höherer Besteuerung der Leerstände.
Höhere Förderungen für Sanierung und Bauen in Kernzonen. Keine Förderung außerhalb der bestehenden Infrastruktur.
Sinnvolle und ökologische Verwendung von Baumaterialien. Haus der Zukunft
Alternative Wohnformen,. Von den Startwohnungen bis zum Generationenhaus.
Entbürokratisierung. Diese Verordnungsflut erstickt jede Erneuerung.
Ein Energieausweis für ganz Österreich.
Usw.

Stefan
Mitglied
Stefan

Der Bereich Hausisolierung um den Heizwärmebedarf zu senken, hat gleich 2 Vorteile: erstens werden dadurch die laufenden Betriebskosten des Hauses gesenkt, andererseits sind isolierte Häuser viel geringere CO2-Ausstoßer als nicht isolierte. Die Bundesregierung soll die Fördermittel für die Haussanierung auf € 2 Milliarden jährlich erhöhen; es soll jedoch nicht mit Problem-Materialien wie Styropor, sondern beispielsweise mit Steinwolle isoliert werden! Förderanteil auf 50% der Kosten erhöhen!

Cloud
Mitglied
Cloud

Öffentliche Gebäude (auch sozialer Wohnbau) müssen nachhaltig gebaut werden: mehrstöckig, natürliche Dämmung, kein Styropor

Klaus.Pahlich
Mitglied
Klaus.Pahlich

Bauen auf der “Grünen Wiese” war gestern. Jede Bodenversiegelung fördert die Klimaerwärmung, jedes neu gebaute Haus, das energetisch nicht autark ist, ist eine vergebene Chance. Wohnungen dürfen nur mehr unmittelbar neben Arbeitsplätzen gebaut werden. Sogenannte Schlafstädte sind zu verhindern, da diese nur Pendelverkehr hervorrufen. Sanierung von Albauten ist immer der Vorzug gegenüber Verbau von bis dahin landwirtschaftlich genutzten Böden zu geben, Leerstände sind zu vermeiden.

Florian
Mitglied
Florian

Vermehrt Förderungen für Solar- und Photovoltaikanlagen.
Der Strom, der aus diesen privaten Anlagen ins Netz gespeist wird, muss sich finanziell für den einzelnen auszahlen. höhere Förderungen!

Ben
Mitglied
Ben

Es braucht keine Förderung für private und betriebliche PV-Anlagen. Diese rechnen sich auch so. Vielmehr sollte hier informiert werden und verpflichtende PV-Anlagen in die Bauordnungen aufgenommen werden.

leobard
Mitglied
leobard

Eine CO2 Emissions-Steuer würde das indirekt machen: Strom aus fossilen Energieträgern wäre plötzlich so teuer, dass erneurbare Kraftwerke gewinnbringend werden.

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

Im Zuge von Bautätigkeiten halte ich folgende Maßnahmen für sinnvoll:
1.) Verpflichtende Installation von PV-Anlagen auf Gewerbebauten zur Deckung der Grundlast
2.) Prüfung der Verfügbarkeit von leerstehenden Gewerbeflächen, Gewerbegebäuden und Wohnbauten und Verwendung dieser Flächen für die Schaffung von Wohn- oder Gewerberaum durch finanzielle Unterstützung aus dem CO2-Steuertopf bevor neue Flächen versiegelt werden

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

3.) Umfassende Prüfung der Wärme- und Kälteversorgung bei Neubauten oder Sanierung durch Abwärme oder Kälte aus benachbarten Betrieben
4.) Prüfung der Verfügbarkeit von leerstehenden Gewerbeflächen, Gewerbegebäuden und Wohnbauten und Verwendung dieser Flächen für die Schaffung von Wohn- oder Gewerberaum durch finanzielle Unterstützung aus dem CO2-Steuertopf bevor neue Flächen versiegelt werden
5.) Staffelung der Grundsteuer in Abhängigkeit der Personenwohnzahl pro m²

Renate
Mitglied
Renate

Raumordnung straffen: Zersiedelung im ländlichen Raum eindämmen; Vorhandene Wohnflächen verdichten; Förderungen von EFH abschaffen;

leobard
Mitglied
leobard

Gute Idee, aber sehr vage und wird viel Gegenstimmen auslösen. Würde ich nicht ins Volksbegehren aufnehmen, weil viele Wähler dagegen sein könnten

monika
Mitglied
monika

Klimaschutz muss Priorität haben, sonst erreichen wir unsere Ziele nicht. Daher Förderung von Dämmung, Photovoltaik etc durch Steuerbefreiung.
Zersiedelung stoppen, verdichteter Wohnbau. Qualitative Verbesserungen, statt mehr Fläche. Abschaffung der Möglichkeit mit Wohnraum zu spekulieren.

nachtfalter
Mitglied
nachtfalter

Bei verdichtetem Wohnbau bitte aufpassen: Es muss lebenswert bleiben! Ausreichend Platz und attraktiver Lebensraum für Kinder, wenn schon die Wohnungen kleiner werden, dann bei den Außenanlagen. Kombinierbar mit ökologisch wertvollen Strukturen statt Bodendecker-Einheitsbrei (Cotoneaster) und 08/15-Spielplatz.

sonnenanbeter
Mitglied
sonnenanbeter

Bei ÖFFENTLICHER BESCHAFFUNG (Schulen, Kindergärten, Altersheime, Museen, Wohnbau, Bahnhöfe,.)
– strikte ÖKOBILANZIERUNGS-Vorgaben (Statt Einkaufspreise, “reale” Kosten von bspw. Beton, Kunststoff, Stahl, etc. miteinbeziehen)
– sämtliche Dächer (auch bestehende) mit PV und Solarmodulen zupflastern

hmelion
Mitglied
hmelion

Bekämpfung von Spekulation und Leerstand: Rückwidmung. wenn nicht innerhalb gewisser Frist gebaut wird, spürbare Infrastrukturabgaben bei Zweitwohnsitzen, aktive Förderung der Revitalisierung von leerstehendem und unterbelegtem Wohnraum, z.B. http://www.ecology.at/rehabitat.htm

Hannel
Mitglied
Hannel

Input als Energieausweiserstellerin:
NEUBAU: gibt es schon strenge Vorschriften, aber Trend zu immer größer. Vorschlag: Wohnbauförderung nur bei sehr kompakter Bauweise und Einschränkung der Wohnnutzfläche, dafür großzügig.
SANIERUNG: Kampagne für Bewußtseinsmachung, selbst Grüne regen sich auf, dass die Dämmstärke vorgeschrieben wird. Wenn ich sage EU-Vorschrift zur Einsparung von CO2, kapieren sie es.
Sehr attraktive Förderung, nicht zu rigoros, damit man in kleinen Schritten sanieren kann.

ThomasBecker
Mitglied
ThomasBecker

Was halten Sie davon, nicht mehr Neubauten, sondern nur mehr Althaus-Sanierungen zu fördern? Dann würde man den Flächenfraß in den Griff bekommen und die Ortskerne wieder beleben.

Rosti
Mitglied
Rosti

Das ist in wachsenden Städten kaum umsetzbar. Aus meiner Sicht sollte dieses “Anlegerwohnung”-Denken bestraft werden. dadurch explodieren die Mietkosten.

nachtfalter
Mitglied
nachtfalter

Nicht als Hauptwohnsitz vermietete Objekte sind massiv zu besteuern, egal ob Leerstand, Airbnb, Zweitwohnsitz (ausgen.Wochenpendler!), Freizeitwohnsitz

nachtfalter
Mitglied
nachtfalter

Gemeinsam mit einer Besteuerung von Leerstand. Es gibt viele alte Gebäude in Ortskernen, die leer stehen und verfallen. Manchmal auch wegen Denkmalschutz; hier sollte man großzügig fördern, weil Abriss und Neubau deutlich mehr Energie kostet und Abfälle erzeugt als Erhaltung der Bausubstanz und Sanierung. Das soll aber nicht finanzkräftigen Großinvestoren vorbehalten sein.

Transition
Mitglied
Transition

Es gibt wundererbare, energie- und wasserautarke Wohnbauweisen. Dazu zählen z.B. die von Reynolds entwickelten, aus Abfallstoffen gebauten Earthships. Selbst bei tiefen Minusgraden im Außenbereich ist kein Heizen notwendig; Regenwasser wird innerhalb des Gebäudes gesammelt und in einem Kreislauf recyled . Damit diese innovativen und klimaneutralen Bauweisen bei uns Fuß fassen können ist eine Anpassung des Baurechts nötig, und eine rechtliche Erleichterung für neue Bautechniken.

Transition
Mitglied
Transition

Es wäre hilfreich, wenn die Zeichenbegrenzung für die Kommentarbeiträge erhöht würde. Manche sachlichen Zusammenhänge sind mit 500 Zeichen nur oberflächlich darstellbar.

Team KlimaVB
Mitglied
Team KlimaVB

Vielen Dank für die Anregung! Wir haben uns bewusst für das Twitter-Prinzip entschieden. Der entscheidende Vorteil: Kurze Beiträge werden eher gelesen als längere, was die Diskussion lebendig hält. Es können gerne mehrere Punkte in verschiedene Beiträge unterteilt werden. Längere Beiträge können auch gern an kontakt@klimavolksbegehren.at geschickt werden – diese werden ebenfalls in die Forderungen einfließen. LG vom Team Klimavolksbegehren

Rene
Mitglied
Rene

Neubau nur mehr in Plusenergiebauweise
Raumplanung anpassen (Innenverdichtung)
Pflicht des Einsatzes von erneuerbaren Energien
Förderungen für alleinstehende EFH aufheben
Einsatz fossiler Energieträger verbieten
bundesweite einheitliche Vorgaben

Ursula
Mitglied
Ursula

Die Bauordnungen und die regionalen Baubestimmungen können so angepasst werden, dass Klimaanlagen weitgehend überflüssig sind.
Fördern von nachhaltigen Baustoffen (Ziegel, Holz, Lehm,…) und diesbezügliche strenge Vorgaben für Bauten der öffentlichen Hand in den Gemeinden.
Eindämmung des Werkstoffes Beton!

Roland
Mitglied
Roland

Gute Idee!
Im Bezug auf Beton muss ich dir leider widersprechen. Daraus kann man sehr langlebige Gebäude errichten welche man nach Abriss sehrwohl auch wieder für Neubauten Recyclen kann. In den Beton wandern zudem auch Nebenprodukte welche sonst keine Verwendung finden. Zudem wird zur Herstellung von Zement als alternatives Brennmaterial diverser Müll (z.B. Autoreifen, Kunststoffe, Klärschlamm, etc.) verbrannt. Daher gleicht mittlerweile so manches Zementwerk eher einer Müllverbrennungsanlage.

Tom
Mitglied
Tom

Möglichkeit des CONTRACTING (http://www.contracting-portal.at/show.php) nutzen, besonders für öffentliche Gebäude wie zum Beispiel Schulen, um Energiesparmaßnahmen (z.B. Dämmung, effizientere Heizanlage) OHNE ZUSÄTZLICHE KOSTEN durchzuführen. Das funktioniert vereinfacht gesagt so, dass die jährlichen Kreditrückzahlungen so hoch sind wie die jährlich Heizkostenersparnis. Die Gesamt-Betriebskosten (incl. Rückzahlung des Sanierungskredits) bleiben also gleich (und sinken nach Tilgung des Kredits).

fuchsig
Mitglied
fuchsig

Wärmepumpe geht ~überall: mein 110 a altes Haus mit 8cm Kork auf einer Seite läuft mit Radiatoren und Grundwasser – WP mit einer JAZ 1:4 (4kWh Wärme pro kWh Strom) – weil die Heizgradtage um 40% seit 1980 gesunken sind und weil das Grundwasser inzwischen 13,5°C hat (in Wien angeblich 17°). Eistage ohne Temp. über 0°C gibt es in vielen Städten nichtmal mehr 5 pro Jahr – gute Luftwärmepumpen, die an den wärmsten Stunden die Speicher füllen, sind dann auch sinnvoll. VOR ALLEM: Kühlen ist möglich!

Dude
Mitglied
Dude

In Städten mehr Bäume pflanzen
Einzelne KFz-Parkflächen durch Grünflächen/Bäume ersetzen. Diese spenden Schatten und produzieren Sauerstoff.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Solarenergie viel, viel stärker fördern! Nicht bloss – auf Bundesebene – einen Etat pro Jahr bereitstellen, der dann im Laufe des Jahres schon erschöpft ist. Solarkraft ist die umweltfreundlichste Energiegewinnung. Wind und Wasser haben ihre Schattenseiten…

Klima_2100
Mitglied
Klima_2100

1.Rechtliches Problem: der Großteil der notwendigen Forderungen in Bauwesen, Wohnbauförderung und Raumordnung betrifft Länderkompetenz und ist über den Bund nicht oder nur schwer umsetzbar. Verfassungsänderung ? Jedenfalls Art. 15a Vereinbarungen !
2. Schluss mit dem Flächenfraß bei Wohnbau und Gewerbe, Handel. Innenverdichtung, weg vom freistehenden Einfamilienhaus. Wenn schon Siedlungserweiterung dann im verdichteten Flachbau.
3. Wie setzt man so etwas auf demokratische Weise um ???

Klima_2100
Mitglied
Klima_2100

Einen Punkt der Vorposter möchte auch ich besonders unterstützen: Bauwerks- und Bauplatzbegrünung schafft v.a. im kleinklimatischen Bereich große Vorteile.
Jedoch auch dies ist über den Bund dzt. nur schwer umzusetzen (Baugesetze u. Wohnbauförderung der Länder, Bebauungspläne der Gemeinden)

Ben
Mitglied
Ben

Entbürokratisierung von Förderungen.
Fördersicherheit das ganze Jahr über, keine kurzfristigen hohen Förderungen und keine Lotterien, die Planung unmöglich machen. Besser kleinere aber verlässliche und einfach abzuwickelnde Förderungen.
PV-Pflicht auf jedem Dach
Wohnbauförderung für alle nach Bauordnung (OIB) zulässigen Heizsysteme
Schaffung von Speicherkapazitäten zur Entlastung der Netze und um den Ausbau von PV-Strom vorantreiben zu können.

Manuela72
Mitglied
Manuela72

Wird in Städten gebaut bzw. versiegelt, muss nachgewiesen werden, um wieviel Grade sich die Flächen durch die Verbauung/Bodenversiegelung im Sommer erhitzen. Es werden Maßnahmen wie Dachbegrünungen und Baumpflanzungen vorgeschrieben, um die Überhitzung zu minimieren. Keine Parkplätze bzw. Straßen mehr ohne Baumpflanzungen. Und bitte keine Minibäume, sondern Großbäume. Wassergebundene Decken bzw Schotterrasen anstatt Asphalt zB auf Parkplätzen.

founder
Mitglied
founder

Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis. Mit einer restriktiven Umwidmung auf Bauland wird eine künstliche Verknappung erzeugt, welche die Preise in die Höhe treibt. Damit muss Schluß sein. Dafür müssen völlig neue Kennzahlen im Baurecht eingeführt werden. Etwa Mindeststromertrag pro m² Grundstückfläche. Jedes neu bebaute Land muss einen Beitrag zur Umstellung auf erneuerbare Energie leisten

sonnenanbeter
Mitglied
sonnenanbeter

Bei ENERGIEVERSORGUNG:
– Förderung dezentraler Bürgerkraftwerke, per regionalen Smart-Grids mit Energieleitsystem gekoppelt (siehe Erfolgsgeschichten in D)
– internalisierte Externe Kosten verrechnen

Georg_K
Mitglied
Georg_K

Ich bin für ein Fossilausstiegsgesetz, in dem klare Ausstiegsdaten für die fossilen verschiedenen Einsatzbereiche festgelegt sind:
2020 Abschaltung Kohlekraftwerke, kein Neukauf von Ölheizungen
2025 kein Neukauf von Gasheizungen und von KFZ mit Verbrennungsmotor
2030 Ausstieg aus Ölheizungen
2040 Ausstieg aus KFZ mit Verbrennungsmotor, Ausstieg aus Gasheizungen

hmelion
Mitglied
hmelion

In Städten und Tourismusgebieten: Rigide Eindämmung des Wohnraumentzugs durch Plattformen wie z.B. AirBnB durch entsprechende gesetzliche Regelungen, die auch kontrolliert und deren Mißachtung sanktioniert werden.

Wilma
Mitglied
Wilma

Ökologisch wohnen ist ein Grundrecht.Freiheitsrechte im Wohnraum dürfen nicht eingeschränkt werden durch Überwachunfssysteme.

Robert
Mitglied
Robert

Wohnraum muss als Grundrecht fixiert werden und es muss sichergestellt werden, dass dieser Wohnraum auch leistbar ist.

Wberni
Mitglied
Wberni

Die Bauordnung muss den Stand der Technik vorschreiben und jedes Haus sollte in den nächsten 10 Jahren 50% der Fläche für Fotovoltaik,Sonnenenergie realisiert haben.

leobard
Mitglied
leobard

Für KFZ-Stellplätze: Verpflichtung Stromquellen für die Ladung von Elektro-Fahrzeugen bereitzustellen. Zumindest 1 Anschluss bis 2020, bis 2022 für jeden Stellplatz. Dies muss insbesondere für Mietwohnungen gelten, wo Mieter sonst kein Recht auf eine Ladestation einklagen könnten und muss unabhängig des Bedars der Mieter geschehen sondern verpflichtend für den Vermieter/Eigentümer (sonst würden sich Vermieter nur noch Mieter mit Verbrennungsmoteen suchen, was wir auch nicht wollen)

Cloud
Mitglied
Cloud

• Mehrgeschossigen Bau fördern: weniger Grünland verbauen & effizienter zum Heizen
• Supermärkte dürfen nicht so viel Fläche einnehmen, statt Parkplätzen z.B. Tiefgaragen
• Fernwärme: Regional betreiben, Siedlungen zusammenschließen, Energieverlust durch lange Leitungen vermeiden
• Sanierung von Altbauten fördern: Wiederbelebung der Ortskerne (und ortsübergreifende Verkehrskonzepte!)
• Städte begrünen

nachtfalter
Mitglied
nachtfalter

Privates Grundeigentum (Wohnung, Grundstück, Einfamilienhaus), das nicht als Hauptwohnsitz (im Falle der Vermietung: zu erträglichen Preisen) dient, sollte steuerlich stark belastet werden, sodass reine Anlageobjekte, Liegenschaftsspekulation, Leerstände,… sich steuerlich nicht mehr rentieren. Damit kann Wohnraum mobilisiert werden. Ausnahmen für Arbeitswohnsitze (Wochenpendler), wenn der Arbeitsplatz in der Nähe der Zweitwohnung liegt, für die Dauer des aufrechten Arbeitsverhältnisses