Verbrauchen und Verschwenden
23. Oktober 2018
Unterrichten und Bilden
24. Oktober 2018

Der Zustand unseres Wohnraums bestimmt maßgeblich, wie viel Energie wir verbrauchen. Nachhaltige Gebäudesanierungen, die den Klimaschutz als Ziel haben, reduzieren nicht nur die Emissionswerte, sondern sorgen auch dafür, dass uns auf Dauer mehr Geld im Börserl bleibt. Es braucht zudem mehr Anreize zur Sanierung von Wohnraum für EigentümerInnen.

Rede mit! Was kann die Politik tun, damit Sanieren und Schaffen von Wohnraum leistbar und klimaschonend stattfinden?
Max. 500 Zeichen. Alle Beiträge werden vor der Veröffentlichung manuell geprüft. Dies kann bis zu einen Werktag dauern. Wenn du nicht willst, dass dein Beitrag auf dieser Website veröffentlicht wird, schreibe an den Beginn deines Textes “geheim”.

29
Beitrag schreiben

Bitte Anmelden um zu kommentieren
23 Kommentar Themen
6 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
20 Kommentatoren
Klima_2100monikaChristinaAmannRenateLudwig Letzte Kommentartoren
neueste älteste meiste Bewertungen
Hannel
Mitglied
Hannel

SANIERUNG: Derzeit haben Vermieter nicht viel davon, wenn sie das Haus/die Wohnung thermisch sanieren. Heizung zahlt schließlich der/die MieterIn. Ich sehe die einzige Lösung durch eine CO2-Abgabe pro kWh Heizwärmebedarf, die dem Eigentümer vorgeschrieben wird.
VERSIEGELUNG + SOMMERTAUGLICHKEIT: Gründächer forcieren, evtl. bei Flachdächern vorschreiben. Alle anderen Dächer nur mit heller Oberfläche. “Albedo”. https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/die-daecher-wiens-koennten-die-stadt-kuehlen

Florian
Mitglied
Florian

Vermehrt Förderungen für Solar- und Photovoltaikanlagen.
Der Strom, der aus diesen privaten Anlagen ins Netz gespeist wird, muss sich finanziell für den einzelnen auszahlen. höhere Förderungen!

Heidrun
Mitglied
Heidrun

Förderung von Solar- und Photovoltaikanlagen ausbauen. Der ins Netz eingespeiste Strom soll sich für den Privaten auszahlen.
Stadtplanerisch vermehrt Schwerpunkt auf diese Technologien und vor allem auf die Begrünung!! der Städte legen (zur Begrünung z. B. Vorbild Singapur)

Klimax
Mitglied
Klimax

Umweltrelevante Gebäudesanierungen fördern.

michael_e
Mitglied
michael_e

Wird bereits gemacht. Was konkret ändern?

ThomasBecker
Mitglied
ThomasBecker

Das ist doch je nach Bundesland unterschiedlich, oder? In Niederösterreich zum Beispiel gibt es keine Direktförderungen für Althaussanierung.

michael_e
Mitglied
michael_e

Ich habe gerade letztes Jahr in Vorarlberg saniert. Da ist die Wohnbauförderung (als Kredit oder als Direktzuschuss) von ökologischen Kriterien abhängig (“Ökopunkte”-System). Außerdem gibt es eine (kleine, aber immerhin) Bundesförderung für thermische Sanierungsprojekte und Heizungstausch – siehe https://www.umweltfoerderung.at/privatpersonen.html

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

Im Zuge von Bautätigkeiten halte ich folgende Maßnahmen für sinnvoll:
1.) Verpflichtende Installation von PV-Anlagen auf Gewerbebauten zur Deckung der Grundlast
2.) Prüfung der Verfügbarkeit von leerstehenden Gewerbeflächen, Gewerbegebäuden und Wohnbauten und Verwendung dieser Flächen für die Schaffung von Wohn- oder Gewerberaum durch finanzielle Unterstützung aus dem CO2-Steuertopf bevor neue Flächen versiegelt werden

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

3.) Umfassende Prüfung der Wärme- und Kälteversorgung bei Neubauten oder Sanierung durch Abwärme oder Kälte aus benachbarten Betrieben
4.) Prüfung der Verfügbarkeit von leerstehenden Gewerbeflächen, Gewerbegebäuden und Wohnbauten und Verwendung dieser Flächen für die Schaffung von Wohn- oder Gewerberaum durch finanzielle Unterstützung aus dem CO2-Steuertopf bevor neue Flächen versiegelt werden
5.) Staffelung der Grundsteuer in Abhängigkeit der Personenwohnzahl pro m²

Hannel
Mitglied
Hannel

Input als Energieausweiserstellerin:
NEUBAU: gibt es schon strenge Vorschriften, aber Trend zu immer größer. Vorschlag: Wohnbauförderung nur bei sehr kompakter Bauweise und Einschränkung der Wohnnutzfläche, dafür großzügig.
SANIERUNG: Kampagne für Bewußtseinsmachung, selbst Grüne regen sich auf, dass die Dämmstärke vorgeschrieben wird. Wenn ich sage EU-Vorschrift zur Einsparung von CO2, kapieren sie es.
Sehr attraktive Förderung, nicht zu rigoros, damit man in kleinen Schritten sanieren kann.

ThomasBecker
Mitglied
ThomasBecker

Was halten Sie davon, nicht mehr Neubauten, sondern nur mehr Althaus-Sanierungen zu fördern? Dann würde man den Flächenfraß in den Griff bekommen und die Ortskerne wieder beleben.

Rosti
Mitglied
Rosti

Das ist in wachsenden Städten kaum umsetzbar. Aus meiner Sicht sollte dieses “Anlegerwohnung”-Denken bestraft werden. dadurch explodieren die Mietkosten.

Transition
Mitglied
Transition

Es gibt wundererbare, energie- und wasserautarke Wohnbauweisen. Dazu zählen z.B. die von Reynolds entwickelten, aus Abfallstoffen gebauten Earthships. Selbst bei tiefen Minusgraden im Außenbereich ist kein Heizen notwendig; Regenwasser wird innerhalb des Gebäudes gesammelt und in einem Kreislauf recyled . Damit diese innovativen und klimaneutralen Bauweisen bei uns Fuß fassen können ist eine Anpassung des Baurechts nötig, und eine rechtliche Erleichterung für neue Bautechniken.

Transition
Mitglied
Transition

Es wäre hilfreich, wenn die Zeichenbegrenzung für die Kommentarbeiträge erhöht würde. Manche sachlichen Zusammenhänge sind mit 500 Zeichen nur oberflächlich darstellbar.

Team KlimaVB
Editor
Team KlimaVB

Vielen Dank für die Anregung! Wir haben uns bewusst für das Twitter-Prinzip entschieden. Der entscheidende Vorteil: Kurze Beiträge werden eher gelesen als längere, was die Diskussion lebendig hält. Es können gerne mehrere Punkte in verschiedene Beiträge unterteilt werden. Längere Beiträge können auch gern an kontakt@klimavolksbegehren.at geschickt werden – diese werden ebenfalls in die Forderungen einfließen. LG vom Team Klimavolksbegehren

Rene
Mitglied
Rene

Neubau nur mehr in Plusenergiebauweise
Raumplanung anpassen (Innenverdichtung)
Pflicht des Einsatzes von erneuerbaren Energien
Förderungen für alleinstehende EFH aufheben
Einsatz fossiler Energieträger verbieten
bundesweite einheitliche Vorgaben

Ursula
Mitglied
Ursula

Die Bauordnungen und die regionalen Baubestimmungen können so angepasst werden, dass Klimaanlagen weitgehend überflüssig sind.
Fördern von nachhaltigen Baustoffen (Ziegel, Holz, Lehm,…) und diesbezügliche strenge Vorgaben für Bauten der öffentlichen Hand in den Gemeinden.
Eindämmung des Werkstoffes Beton!

Tom
Mitglied
Tom

Möglichkeit des CONTRACTING (http://www.contracting-portal.at/show.php) nutzen, besonders für öffentliche Gebäude wie zum Beispiel Schulen, um Energiesparmaßnahmen (z.B. Dämmung, effizientere Heizanlage) OHNE ZUSÄTZLICHE KOSTEN durchzuführen. Das funktioniert vereinfacht gesagt so, dass die jährlichen Kreditrückzahlungen so hoch sind wie die jährlich Heizkostenersparnis. Die Gesamt-Betriebskosten (incl. Rückzahlung des Sanierungskredits) bleiben also gleich (und sinken nach Tilgung des Kredits).

fuchsig
Mitglied
fuchsig

Wärmepumpe geht ~überall: mein 110 a altes Haus mit 8cm Kork auf einer Seite läuft mit Radiatoren und Grundwasser – WP mit einer JAZ 1:4 (4kWh Wärme pro kWh Strom) – weil die Heizgradtage um 40% seit 1980 gesunken sind und weil das Grundwasser inzwischen 13,5°C hat (in Wien angeblich 17°). Eistage ohne Temp. über 0°C gibt es in vielen Städten nichtmal mehr 5 pro Jahr – gute Luftwärmepumpen, die an den wärmsten Stunden die Speicher füllen, sind dann auch sinnvoll. VOR ALLEM: Kühlen ist möglich!

Dude
Mitglied
Dude

Mieter sollen Grünflächen gestalten dürfen
Damit Vermieter/Genossenschaften auf Grünfläche kommen sähen sie Rasen. Jegliche Aktivitäten von Mietern selbst den Grünraum zu gestalten (Grünpflanzen setzen, Blumen, Gemüse) sind meist gar nicht möglich.
Die Arbeit im Grünen ist aber wichtig um auch in der Stadt einen Bezug zur Natur herstellen zu können, Bienenfutter anbauen zu können, und die Kooperation mit anderen Pateien zu fördern u. eine lebenswertere Umgebung zu gestalten.

Dude
Mitglied
Dude

Grüne Fassaden für Neubauten vorschreiben
So ein Blätterdach schützt im Sommer vor der Sonne, im Winter lässt es Licht bis auf die Hausmauer.

Dude
Mitglied
Dude

Wasserdurchlässige Pflastersteine vorschreiben wo sie sinnvoll sind, etwa für KFz-Parkflächen
Hilft gegen die Versiegelung des Bodens, Regenwasser kann in den Boden sickern, Grundwasser-Neubildung wird gefördert, Kanalsystem wird entlastet

Dude
Mitglied
Dude

In Städten mehr Bäume pflanzen
Einzelne KFz-Parkflächen durch Grünflächen/Bäume ersetzen. Diese spenden Schatten und produzieren Sauerstoff.

Ludwig
Mitglied
Ludwig

Änderung und vereinheitlichen der Wohnbauförderung.
Leerstandskataster mit höherer Besteuerung der Leerstände.
Höhere Förderungen für Sanierung und Bauen in Kernzonen. Keine Förderung außerhalb der bestehenden Infrastruktur.
Sinnvolle und ökologische Verwendung von Baumaterialien. Haus der Zukunft
Alternative Wohnformen,. Von den Startwohnungen bis zum Generationenhaus.
Entbürokratisierung. Diese Verordnungsflut erstickt jede Erneuerung.
Ein Energieausweis für ganz Österreich.
Usw.

Renate
Mitglied
Renate

Raumordnung straffen: Zersiedelung im ländlichen Raum eindämmen; Vorhandene Wohnflächen verdichten; Förderungen von EFH abschaffen;

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Solarenergie viel, viel stärker fördern! Nicht bloss – auf Bundesebene – einen Etat pro Jahr bereitstellen, der dann im Laufe des Jahres schon erschöpft ist. Solarkraft ist die umweltfreundlichste Energiegewinnung. Wind und Wasser haben ihre Schattenseiten…

monika
Mitglied
monika

Klimaschutz muss Priorität haben, sonst erreichen wir unsere Ziele nicht. Daher Förderung von Dämmung, Photovoltaik etc durch Steuerbefreiung.
Zersiedelung stoppen, verdichteter Wohnbau. Qualitative Verbesserungen, statt mehr Fläche. Abschaffung der Möglichkeit mit Wohnraum zu spekulieren.

Klima_2100
Mitglied
Klima_2100

1.Rechtliches Problem: der Großteil der notwendigen Forderungen in Bauwesen, Wohnbauförderung und Raumordnung betrifft Länderkompetenz und ist über den Bund nicht oder nur schwer umsetzbar. Verfassungsänderung ? Jedenfalls Art. 15a Vereinbarungen !
2. Schluss mit dem Flächenfraß bei Wohnbau und Gewerbe, Handel. Innenverdichtung, weg vom freistehenden Einfamilienhaus. Wenn schon Siedlungserweiterung dann im verdichteten Flachbau.
3. Wie setzt man so etwas auf demokratische Weise um ???

Klima_2100
Mitglied
Klima_2100

Einen Punkt der Vorposter möchte auch ich besonders unterstützen: Bauwerks- und Bauplatzbegrünung schafft v.a. im kleinklimatischen Bereich große Vorteile.
Jedoch auch dies ist über den Bund dzt. nur schwer umzusetzen (Baugesetze u. Wohnbauförderung der Länder, Bebauungspläne der Gemeinden)