Essen
23. Oktober 2018
Verbrauchen und Verschwenden
23. Oktober 2018

Was braucht eine Industrie, die energieintensiv arbeitet und dennoch zur Erreichung der Klimaziele beitragen will? Wie wird Innovation forciert? Die österreichische Wirtschaft darf nicht versäumen, auf den Zug in eine energieeffiziente Zukunft zu springen. Dazu zählt auch, die Chancen der Digitalisierung zu erfassen.

Rede mit! Wie kann die Transformation zu einer Industrie und Wirtschaft ohne Ausstoß von CO2 gelingen? Wie kann die Digitalisierung dazu beitragen?
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sabagrau
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sabagrau

kurzfristig wird wohl ein realistisches carbon-pricing helfen. längerfristig brauchen wir wege in eine postwachstums-wirtschaft, in der alle – weltweit – gut leben können, ohne den planeten zu plündern. das “grüne wachstum” ist eine illusion. wir brauchen nicht wachstum an sich, sondern das, was sein ziel eigentlich war: wohlstand im sinne von wohl-leben für alle.

dasE0
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dasE0

Volle Zustimmung. Es gibt unzählige Alternativen zum derzeitigen Dogma des ewigen Wirtschaftswachstums. Die meiner Meinung nach ganzheitlichste ist die Gemeinwohl-Ökonomie zum wohle aller.

Die Gemeinwohl-Ökonomie etabliert ein ethisches Wirtschaftsmodell.
Das Wohl von Mensch und Umwelt wird zum obersten Ziel des Wirtschaftens.
Homepage: https://www.ecogood.org
GWÖ kurz erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=cVFvyd7SmxU

gottfired
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gottfired

Förderung von digitalen Meetings. Hier ist auch noch viel Forschungsarbeit zu tun, gleichzeitig auch die Chance sich als Vorreiter zu positionieren. Skype Video Konferenzen sind noch relativ unzuverlässig. Fix installierte Remote-Meetingräume (z.B. via Cisco Telepresence) sollten staatlich gefördert werden, um unnötige Reisekilometer für ein einzelnes Meeting zu verhindern.

Philipp
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Philipp

Globalisierung und Technisierung machen es uns zwar leichter, an exotische oder spezielle Güter aus aller Welt zu kommen, doch extrem viele Produkte müssten nicht importiert werden. Würden wir lokaler wirtschaften und konsumieren, wären sowohl das Problem der Produktion unter umweltschädigenden Rahmenbedingungen abgemildert als auch die Transportwege reduziert. Freihandelsabkommen und günstige Transportmöglichkeiten stehen dem jedoch entgegen! Hier könnte man ansetzen.

dasE0
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dasE0

Stimmt. Ethischer und sinnvoller Welthandel, statt (Frei)Handel um jeden Preis.

Renate
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Renate

eine CO² Steuer oder ähnliches (Basis Lebenszyklusanalyse und ökologischer Fußabdruck auf den gesamten Herstellprozess) auch auf importierte Waren als Art Zoll würde die Produkte aus Übersee teurer machen und die lokale Wirtschaft fördern.
Alternativ: unsere strengen CO² Vorgaben sollten für die produzierenden Unternehmen nicht nur im Inland gelten sondern weltweit und für vorgelagerte Lieferanten genauso;

Transition
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Transition

Die zugrundeliegenden Prinzipien unserer Wirtschaftsweise müssen sich ändern. Gemeinwohl sollte z.B. als entscheidenes Bewertungskriterium für wirtschaftliches Handeln eingeführt werden und die kurzfristige (Geld-)Profitmaximierung ablösen. Die Prinzipien der Permakultur fassen gut zusammen, wie ein Wirtschaften funktioniert, bei dem am der maximale Nutzen FÜR ALLE rauskommt 🙂 https://de.wikipedia.org/wiki/Permakultur#Leits%C3%A4tze Sollte unbedingt in Wirtschafts-Studiengängen gelehrt werden!

monika
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monika

Weg vom Wirtschaftswachstum, hin zum Recycling und Reduktion von Verbrauchsgütern. Prioritätensetzung für die Industrie CO2sparende Methoden anzuwenden durch Vorschriften und Besteuerung.

dasE0
Mitglied
dasE0

Wenn wir wollen, dass auch die nachfolgenden Generationen noch einen lebenswerten Planeten vorfinden sollten, dann müssen wir uns vom Dogma des ständigen Wirtschaftswachstums entfernen. Ein ewiges Wachstum auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen ist nicht möglich!

Es gibt alternative Ansätze, welche die Rahmenbedingungen eines nachhaltigen Systems bilden können: Gemeinwohl-Ökonomie, Doughnut Economics, Postwachstumsökonomie, (Kreislaufwirtschaft, Cradle to Cradle) usw.

Rene
Mitglied
Rene

Alternativen zum BIP
Förderung von F&E in der energieintensiven Industrie
Bioökonomie
Ökosteuer, CO2-Mindestpreis

dasE0
Mitglied
dasE0

Alternativen zum BIP sind vorhanden, müssen nur einen wesentlich höheren Stellenwert einnehmen: Bruttonationalglück, Gemeinwohl-Produkt usw.

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

1.) CO2-Steuer auf alle Güter des täglichen Lebens; Verwendung der Einnahmen zur Finanzierung des Staatshaushaltes, Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung von klimawandelbedingten Schäden
2.) Arbeitsgruppe aus der Wissenschaft, die sich mit Wirtschaftsmodellen beschäftigt, die ohne ständiges Wachstum auskommen (den Punkt des “nachhaltigen Wachstums” haben Industrienationen schon weit überschritten!)

Renate
Mitglied
Renate

in der Novelle zum EnergieEffizienzGesetz sollten auch Unternehmen und KMUs zu Energiemaßnahmen gezwungen werden, nicht nur die Energielieferanten, die ihre Maßnahmen billig am Markt kaufen. Alternativ sollte der Preis für die Maßnahmen höher festgelegt werden. Im Moment investieren Unternehmen nicht in Energiesparmaßnahmen, da der Vorteil zu gering ist. Hängt auch am zu niedrigen Strompreis.

Renate
Mitglied
Renate

Neben einem verpflichtenden Nachhaltigkeitsbericht sollten alle großen Unternehmen eine integrierte NAMEA vorweisen und veröffentlichen. Diese zeigt die externen Umwelt- und Sozialkosten eines Betriebes auf und verbindet sie mit ökonomischen Daten. (NAMEA = National Accounting Matrix including Environmental Accounts)
Vereinfachte Umweltkennzahlen auch für KMUs vorschreiben.

Bettina
Mitglied
Bettina

Auf öffentlichen Plätzen in jeder Gemeinde könnte klarer kommuniziert werden wieviel CO2 schon emittiert wurde – in Österreich, in Europa und weltweit und wieviel theoretisch noch zur Verfügung steht (bzw. eben nicht mehr) um hoffentlich so weiter zur Bewusstseinsbildung beizutragen.