Vertrieben werden

Sprecher: Kilian Kleinschmidt

Dürre, Überschwemmungen und lange Hitzeperioden sind reale Auswirkungen der Klimakatastrophe, die mit zu den Hauptursachen für die Vertreibung vieler Menschen auf unserem Planeten führen. Die Klimakrise vertreibt Millionen Menschen aus ihren Heimatländern, weil diese dort keine Überlebenschance mehr für sich und ihre Kinder sehen. Es ist unsere Aufgabe, genau dort Maßnahmen zu setzen und die Ursachen der Vertreibung einzudämmen.

Rede mit! Was kann die Politik in Österreich tun, um Vertreibung als Folge der Klimakatastrophe einzudämmen?
Bis zum 15.2. war es möglich, Stellungnahmen abzugeben. Alle Beiträge fließen in die beiden Klimakonferenzen am 9. März in Wien und am 23. März in Salzburg ein. zur Anmeldung 
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KarlWagner
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KarlWagner

Die sogenannte Entwicklungshilfe sollte nicht an korrupte Diktatoren in Afrika oder Großkonzernen wie beispielsweise dem AATIF (African Agriculture Trade and Investmentfund) gehen, die mittels Landraub Soja für unsere Schweine anbauen, Monokultur und damit Bodendegradation betreiben. Dann schon lieber solche Unternehmen unterstützen, die mit ehrlicher Arbeit Arbeitsplätze in Afrika schaffen und das auch in der EU vertreten.

sabagrau
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sabagrau

Die österreichischen Zusagen zum GCF (Green Climate Fund) bleiben weit hinter dem zurück, was von einem reichen, klimapolitisch aktiven Land erwartet werden kann (z.b. ist der pro-Kopf-Beitrag Deutschlands oder Dänemarks fast dreimal so hoch!). Österreich muss sich klar dazu bekennen und die Beiträge erhöhen.

Cloud
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Cloud

“Help vulnerable societies adapt to the unavoidable impacts of climate change.” Zitat GCF und genau das ist die richtige Maßnahme.

michael_e
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michael_e

Lebensfeindliche Umweltbedingungen, die durch den Klimawandel verursacht wurden, sollten als Asylgrund anerkannt werden.

leobard
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leobard

An sich eine faire Idee, aber wenn wir das in das Volksbegehren aufnehmen, unterschreiben uns das 70% der Österreicher nicht. Auch wenn die Idee gut ist, wir dürfen sie nicht in unser Volksbegehren aufnehmen, sonst versemmeln wir unsere Chance in Österreich den notwendigen Wandel herbeizuführen (CO2 Steuer, Energiewende, …).

founder
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founder

Photovoltaik und Akku statt Brennholz sammeln. Photovoltaik und Elektroroller statt Ölimporte. Mit moderner Technik Lebensstandard schaffen, anstatt diese Menschen mit Geld in eine sehr unangenehme Situation hierher locken. Ein guter Lebensstandard kann in Afrika mit einem Bruchteil des Aufwands geschaffen werden, der bei uns notwendig ist.

Klaus.Pahlich
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Klaus.Pahlich

Kein Flüchtling verlässt die Heimat ohne Not. Werden sie durch Kriege vertrieben, werden sie im Frieden auch wieder nach Hause ziehen, weil sie sich dort am wohlsten fühlen, Entwicklungshilfe ist dann dort gefragt. Sind sie Klimaflüchtlinge, kann man mit ihnen vielleicht die Infrastruktur in unseren ländlichen Gebieten fördern und sie dort ansiedeln, wo unsere Einheimischen ihre Häuser und Wohnungen verlassen haben, um in die Stadt zu ziehen.

gottfired
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gottfired

Aufbau von Infrastruktur und Bildungsförderung in Afrika. Ist mit der jetzigen Regierung leider unmöglich, die keine Interesse daran hat auch nur einen Cent für so etwas auszugeben.

Claus
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Claus

Den Menschen die hier Leben begreifbar machen, dass auch sie selbst zu „Klimaflüchtlingen“ werden können. Im Jahr 2018 hat man bereits gesehen, dass Europa nicht von Dürren verschont bleiben wird.

Wilma
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Wilma

○Missionsprojekte vor Ort finanzieren.
○Keine Kriegsspekulationen
○Keine Rüstnngsspekulationen mit Gegenleistung,, Menschenhandel”

EvaS
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EvaS

die imperiale Lebensweise aufgeben. Faire Bezahlung für alles was wir aus anderen Ländern beziehen, sei es Produkte, Dienstleistungen usw. Menschenrechte und Arbeitsrechte achten.

Evamaria
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Evamaria

Wie kann Österreich sich wirksam einbringen? Wo anfangen? Wenn wir nicht gleich die ganze Welt retten wollen, vielleicht erst mal 1 Land: zu Äthiopien z.B. sind wir doch durch “Menschen für Menschen” ein bisschen befreundet. Ließe sich diese auf Augenhöhe vertiefen? Städtepartnerschaften, Stipendien, Lehrlingsausbildungsplätze, Förderungen für Kleinbetriebe,.. Und wär das ein Vorbild für die andern in Europa?

SIOUXSUE
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SIOUXSUE

In erster Linie ist es wichtig, dass wir unsere Herzen öffnen und lernen, mit anderen zu teilen. Es ist natürlich schwer, das Fremde und Unbekannte zu akzeptieren, wenn wir uns davon bedroht fühlen. Doch wir müssen uns nicht mehr bedroht fühlen, wenn wir selbst in unsere Eigenverantwortlichkeit gehen und erkennen, dass unser Besitz uns besitzt und letztlich nichts bringt, wenn wir ihn nicht mit anderen teilen können. Dazu müssen wir unsere Herz öffnen. Das ist die Lektion der Evolution!