Verbrauchen und Verschwenden

Wirtschaften
23. Oktober 2018
Wohnen und Bauen
24. Oktober 2018

Viel zu oft landen wertvolle Lebensmittel und andere Ressourcen im Müll. Strom, Boden und Rohstoffe werden leichtsinnig verbraucht. Eine sinnvolle Kreislaufwirtschaft mit konsequenten Re- und Upcycling-Konzepten vermindert Abfall und führt die kostbaren Ressourcen wieder zurück ins System. Ressourcen sollten immer wieder gebraucht und nicht nur einmal verbraucht werden können! Auch an der Langlebigkeit vieler Produkte muss unbedingt gearbeitet werden.

Rede mit! Was kann die Politik in Österreich tun, um die Verschwendung von Strom, Rohstoffen, Boden und Lebensmitteln einzudämmen?
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ChristinaAmannRenateEliKmatthiaslinhartUrsula Letzte Kommentartoren
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Ursula
Mitglied
Ursula

Gesetzliche Vorgaben für die Lebensdauer von Produkten: Verbot von den weit verbreiteten “Sollbruchstellen” bei Geräten.

Heidrun
Mitglied
Heidrun

Einschränkungen bei Verpackungsmaterial ( jedes Buch, jedes Spiel ist in Plastik eingeschweißt, viele Lebensmittel mehrfach verpackt). Förderung von “Unverpackt”-Läden und Produkten
gesetzliche Verpflichtung, nicht mehr verkaufbare Lebensmittel zu spenden statt wegzuwerfen!!!

Bettina
Mitglied
Bettina

Hersteller von Konsumgütern und Lebensmittelproduzenten zur Angabe des CO2 Fussabdruckes durch die Herstellung auf den Produkten verpflichten.

Rene
Mitglied
Rene

Öko- und Ressourcensteuer (z.B. auf Erdöl)
Besteuerung von globaltätigen Konzernen angehen – lokale Produktion fördern
MwSt. auf Reparaturen reduzieren
Vorgaben beim Ökodesign ändern (Reparierbarkeit), Vorhaltung von Ersatzteilen
Verbote/Erlaubnisse (Mehrwegverpackungen)

kathrin
Mitglied
kathrin

Boden: Versiegelung kritischer betrachten – insbesondere im städtischen Bereich – Förderung von bepflanzten Dächern
Rohstoffe: Steuererleichterung für langlebige Produkte, Verbot von Obsoleszenz
Lebensmittel: übrig gebliebene Lebensmittel, kurz vorm Ablaufdatum, etc. müssen gespendet werden.

Bettina
Mitglied
Bettina

eine Art Tauschzentrale schaffen – vielleicht digital und auf Gemeindeebene.
Ich habe bspw zur Zeit so viel Kleinkinderkleidung, Spielzeug und Schuhe, die ich zwar selbst übertragen bekommen habe, die aber immer noch gut und fast neuwertig ist. Wohin damit?
Vermehrt Bewusstsein schaffen , dass solche Dinge getauscht werden können und eben nicht alles neu von der Stange gekauft werden muss.
Günstige Reparaturstellen wören auch sinnvoll. Ein kaputter Zippverschluss =wegschmeissen.

Philipp
Mitglied
Philipp

willhaben.at (oder eingeschränkt auch eBay) nutze ich dazu schon seit Jahren – sehr erfolgreich.

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

Stichprobenhafte Prüfung der Maßnahmen, die im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes als gesetzte Maßnahmen deklariert wurden.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Supermärkte sollten gesetzlich verpflichtet werden, noch geniessbare Lebensmittel an Bedürftige zu spenden, anstatt sie wegzuwerfen. Das selbe sollte für Restaurants gelten.

Die Transportkosten und die Kosten der Verteilung sollte der Staat übernehmen.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Einwegbecher verbieten (Alternative: Pfandbechersystem) oder Umweltabgabe dafür einführen (aber in einer Höhe, die die Menschen animiert, ihre Becher selbst mitzunehmen).

Plastik-Obstsackerl und Einweg (also normales) Plastiksackerl in Supermärkten und Geschäften verbieten.

Renate
Mitglied
Renate

Der ökologische Fußabdruck der Konsumgüter sollte verpflichtend auf alle Produkte angebracht werden. Am besten über eine Art Ampelsystem; Daneben muss es mehr Aufklärung darüber geben. Der Fußabdruck sollte aber nicht nur die Lebenszyklusdaten des CO²Ausstosses beinhalten, sondern auch die ökologischen und sozialen Umweltkosten eines Produktes beinhalten. (Bsp. Bodenzerstörung, Lärmbelastungen, Gesundheitsschäden der ArbeiterInnen)

Florian
Mitglied
Florian

Förderung von reinen Papier – Brotsäcke in den großen Supermarktketten, da die derzeitige Form (Papier und Plastik gemeinsam) nicht leicht wieder verwertbar ist. (ähnlich wie das Einwegplastiksackerlverbot)

Philipp
Mitglied
Philipp

Ohne durchsichtiges Plastik müsste die Kassierin aber den Sack ausleeren oder darin herumkramen, um den Inhalt zu erkennen…

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Verpflichtende Mülltrennung zumindest (!) für gewerbliche Tätigkeiten! Alle Büros, in denen ich gearbeitet habe, haben ihr Altpapier zum Restmüll gegeben! Von Plastik, Metall etc ganz zu schweigen!

Höhere Kosten für Restmüll, gratis Müllentsorgung für Metall, Plastik, Bio, Altpapier etc (falls es das österreichweit noch nicht gibt)

Regelmäßige Aufklärung per Postwurf an alle Haushalte über den Sinn der Mülltrennung (wie wertvoll Metallmüll zb ist) und wie genau getrennt werden soll.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Neben dem EU -weiten Vorhaben, für Plastikflaschen ein Mehrwegsystem einzuführen, wäre es sinnvoll, ein Pfandsystem für Dosen zu machen. Ich sehe so oft Dosen, die auf die Strasse oder ins Grüne “entsorgt” werden. Das allein ist schon ärgerlich. Dazu kommt, dass Metal unendlich oft recycelt werden kann und die Recyclingquote trotzdem so niedrig ist! Durch ein solches System würden unsere Städte schöner aussehen und es würden Primärressourcen geschont werden.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Heutzutage sehen die Meisten kein Problem mehr darin, Essen weg zu werfen. Es fehlt das Bewusstsein, dass
die Lebensmittelherstellung grosse Auswirkungen auf unser Klima und unsere Umwelt hat. Auch, dass die Herstellung Flächen braucht, wo dann eben zB kein Wald für Wildtiere und keine Wiese für Insekten stehen kann. Ohne Angabe des CO 2 Fussabdruckes auf jedem Lebensmittel wird sich das auch nicht ändern.

Stefan
Mitglied
Stefan

Guten Tag! Möchte gleich einmal vorausschicken, dass ich Menschen nicht leiden kann, die von Solidarität, Rücksichtnahme und Klimaschutz sprechen, und gleichzeitig einmal jährlich mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen!!
Bei jedem Einzelnen beginnt der Klimaschutz bzw die Vermeidung von Müll! Der Staat sollte viel mehr regulatorisch eingreifen, denn die Privatwirtschaft in unserem jetzigen Wirtschaftssystem wird sich nicht freiwillig im großen Stil der Abmilderung der Erderwärmung widmen!

dasE0
Mitglied
dasE0

Kreislaufwirtschaft, bzw. Cradle to Cradle ist die Zukunft.

Wir können und müssen viel sinnvoller mit den endlichen Rohstoffen unserer Erde umgehen. Mehr Kreislaufwirtschaft in allen Bereichen. “Nutzloser Müll” darf überhaupt nicht erst entstehen.

Cradle To Cradle ist ein Designkonzept, das die Natur zum Vorbild hat. Alle Produkte werden nach dem Prinzip einer potentiell unendlichen Kreislaufwirtschaft konzipiert.
Homepage: http://www.epea.com/de/cradle-2-cradle/

EliK
Mitglied
EliK

Um’s nicht zu vergessen weil’s grundlegend durcheinanderbringt: Das “öffentliche Interesse” neu definieren! In Zeiten des Klimawandels wird der Förderung von “Kohlenwasserstoffen” – sprich Gas (und Öl) – bei uns noch immer “Öffentliches Interesse” bescheinigt. Selbes Problem beim Straßenbau….
Vielmehr müssten Erneuerbare Energien im Öffentlichen Interesse stehen!

Renate
Mitglied
Renate

Es geht ja nicht nur um Recycling und Konsumalternativen (Papier statt Plastik), sondern um eine Reduktion des Konsums. Wir müssen uns bewusst werden, welche Auswirkungen unser exzessiver Konsum auf die Welt hat! Politik muss hier Aufklärung leisten. Wir müssen nicht immer mehr konsumieren, weniger und dafür bewusster wäre die Alternative. Es müssen Vorbilder gezeigt werden, die “normale” Menschen sind. Man muss kein Öko-Freak sein mit überdurchschnittlichem Einkommen, um nachhaltig zu leben.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Auf sämtlichem Verpackungsmaterial solle erkenntlich sein, wie dieses zu entsorgen ist. Manchmal findet man Hinweise wie “biologisch abbaubar”. Wohin man die Folie dann aber geben soll (Rest, Biotonne…) bleibt offen. Bei der Vielzahl von Verpackungsmaterialien wäre das eine grosse Erleichterung und würde anspornen, besser und mehr zu recyceln.