Wohnen und Bauen
24. Oktober 2018
(Be-)steuern
24. Oktober 2018

Bewusstseinsbildung und Wissen rund ums Thema Klimakrise sind die Grundpfeiler unseres nachhaltigen Handelns. Die Erkenntnisse, die wir heute zur Klimakatastrophe gewinnen, müssen unser Handeln für Morgen bestimmen. Die Schule hat die Aufgabe, die Bedeutung des Kampfes gegen die Klimakatastrophe in ihren Lehrplänen abzubilden und unsere Jugend auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten.

Rede mit! Was kann die Politik tun, damit in Schulen ein Beitrag zur Bekämpfung der Klimakatastrophe geleistet wird?
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Heidrun
Mitglied
Heidrun

Die Bildung der Kinder ist essentiell, da sie die Zukunft sind und schon jetzt das in der Schule gelernte an ihre Familien weitergeben können.
Im Rahmen von Ethikunterricht oder verpflichtenden Workshops bräuchte es dringend Themen auf dem Lehrplan wie:
lokales, plastikfreies einkaufen
wie ist das mit dem Palmöl?
Überdenken von Fleischkonsum und Flugreisen
der tägliche Schulweg mit dem Auto?
Alternativ: ein eigener Schulgemüsegarten (wo das möglich ist)

gottfired
Mitglied
gottfired

Viel stärkere Einbringung von Umweltthemen im Schulunterricht. Eigenes Fach Ethik- und Umwelt wäre viel sinnvoller als z.B. 2h Religion pro Woche, die es jetzt in der Volksschule meiner Kinder gibt.

Renate
Mitglied
Renate

Ich glaube gar nicht, dass ein eigenes Fach nötig wäre. In der Volksschule sollte das Umweltbewusstsein und das nachhaltige Leben in alle Stunden einfließen. In Sachunterricht wird das teilweise gut gelebt (bei uns), allerdings hängt das sehr stark von den Lehrpersonen ab. Es sollte daher in die Ausbildung der LehrerInnen integriert werden.

Christine
Mitglied
Christine

Da es leider noch immer von den Lehrpersonen abhängt, ob und wie Nachhaltigkeit vermittelt wird, ist es meiner Meinung nach noch notwendig, ein eigenes Unterrichtsfach (und natürlich fächerübergreifend) für ökologische Bewusstseinsbildung zu schaffen

Florian
Mitglied
Florian

Die Politik sollte sich darum kümmern, dass Kinder schon in jüngeren Jahren für den Klimawandel sensibilisiert werden. Durch die Einführung von Workshops ähnlich wie es derzeit Suchtprävention oder “Mein Körper gehört mir” gibt, bei denen auch ein Schwerpunkt auf die Herkunft unserer Produkte und ihren CO2 Fussabdruck gelegt wird, sehen die Kinder auch Möglichkeiten, was sie selbst tun können gegen die Klimakatastrophe.

Bettina
Mitglied
Bettina

Das mit dem CO2 Fussabdruck ist eine super Idee!!!
In der Schule sollte den Kindern deutlich vor Augen geführt werden zu welchen Konsequenzen der Dauerkonsum führt! Sei es bezogen auf Technikprodukte, Modetrends oder ständig und saisonunabhängige verfügbare Lebensmittel von der ganzen Welt.

KarlWagner
Mitglied
KarlWagner

Südwind und Klimabündnis bieten diesbezüglich Schulaktionen an. Es sollten auch seitens des Staates die Schulen bei ihrer Aufgabe, die Kinder und Jugendlichen zu informieren, unterstützt werden. Mit Geld, aber auch mit Fachleuten, die in den Schulen Workshops und Vorträge halten.

Renate
Mitglied
Renate

Diese Aktionen und Workshops sind sicher sehr gut, aber sind alle freiwillig. Es sollte von der Politik vorgegeben werden, wie viele Stunden, bzw. Tage pro Jahr 1 Schule in solche Themen stecken muss.

Christine
Mitglied
Christine

Die Schulen müssen unterstützt werden, dennoch benötigt es eine Verankerung im Lehrplan – die Bewusstseinsbildung muss von innen kommen – es muss von der Schule gelebt werden, und die Schulpartnerschaft (Zusammenarbeit mit Eltern) muss ebenfalls in die Pflicht genommen werden. Jede Schule kann ihre eigene Hausordnung machen, die akzeptiert werden muss – das heißt – KLARTEXT – z.B. keine Getränkeautomaten mit Plastikflaschen, keine Wegwerfbecher, Förderung von PEDI Bus etc.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Im übrigen wäre auch Erwachsenenbildung sinnvoll. Das Unwissen zum Thema Klima/Umwelt ist erschreckend!

Renate
Mitglied
Renate

Erwachsenenbildung beruht ja stark auf Medienkonsum – hier könnte der ORF seinem Auftrag der öffentlichen Bildung und Information stärker nachkommen. Der Klimawandel muss eine höhere Präsenz in unserem Wahrnehmungskreis erhalten.

Fuchs
Mitglied
Fuchs

Bräuchten ein Grundprinzip oder Unterrichtsprinzip, das dem gesamten Bildungsprogramm übergeordnet wird:
be kind to yourself (Glück, Gesundheit, Kreativität,…) – be kind to others (gut miteinander auskommen) – be kind to the planet (nachhaltige Lebensweise)
Würde dem ganzen Bildungssystem einen Rahmen geben und Kindern/Jugendlichen Orientierung bieten, im Gegensatz zum aktuellen Nebeneinander von 10,11 Unterrichtsfächern. Wäre gerade in Zeiten der “unbegrenzten Möglichkeiten” extrem wichtig!

Ursula
Mitglied
Ursula

In den 70er und 80er- Jahren war die Umwelterziehung, sie es damals hieß, höchst aktiv. Die jüngeren LehrerInnen haben praktisch keinen Bezug mehr zu diesem Unterrichtsprinzip, das seit damals gilt.
(kaum mehr Mülltrennung, Unmengen Plastik für das Mittagessen für die Kinder, kaum noch Schulgärten…)
Gemeinsam mit dem Forum Umweltbildung könnte man hier eine Bewusstseinsinitiative starten: an den PHs und in der Lehrerfortbildung.

hmelion
Mitglied
hmelion

Drastische Entrümpelung und inhaltliche Modernisierung der Lehrpläne. Gesundheit, Ernährung, Ressourcenverbrauch, Konflikt- und Stresslösungsstrategien praxisnah in den Unterricht einbauen. Selbstverwaltung der Schulen stärken (Direktoren sollen Lehrer selbst aufnehmen und entlassen können). Für Werbung, Manipulation und Fake- News sensibilisieren. Interesse am Recherchieren und Nachprüfen von Behauptungen wecken.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Im Sachunterricht in der VS sollte bereits auf Umweltprobleme hingewiesen werden (vor 30 Jahren wurde in meiner VS ähnliches gemacht zum Thema Regenwald Abholzung) und in den weiterführenden Schulen sollte das Thema in allen dafür in Frage kommenden Gegenständen, zB Deutsch, Fremdsprachen, Geo, Bio, Physik, (als Vortrag, Projekt, Referat…) vorkommen. Es ist problematisch, dass kaum jemand tatsächlich weiss, welche Ursachen und Folgen der Klimawandel hat und wie er physikalisch entsteht.

Julia
Mitglied
Julia

Die Schule muss zum Lebensraum werden, Kinder sollen darin aktiv mitreden und mitgestalten können. Die Bindung zum Lehrplan gehört gelöst, viel davon werden die Kinder in Zukunft nicht brauchen (vgl. Liessmann), vielmehr sollen Kinder selbst entscheiden, was sie lernen möchten. Wir brauchen Kooperationen aller Altersgruppen, Denkwerkstätten, Raum für Projekte, Freizeit und Fragen, Platz und Zeit für Beziehungen und Spaß. Schuleigene Gärten finde ich auch eine tolle Idee, danke Heidrun!

samson
Mitglied
samson

Folgendes betrifft nicht in erster Linie die Schule, sehrwohl jedoch Bildung und Partizipation: die Förderung direktdemokratischer Elemente, mithilfe von (System zur Entscheidungsfindung) “Systemischen Konsensieren”, erarbeitet und erklärt von Erich Visotschnig.
In dieser Hinsicht wäre es auch ein leichtes ein dergestaltes System in diese Website zu integrieren.
Eine Beispielkonsensierung habe ich hier erstellt: https://www.konsensieren.eu/tjs4k5umfh
Reinklicken und anschauen! 😉

samson
Mitglied
samson

Um selbst an obiger Beispiel-Konsensierung mitzumachen, bitte folgenden Link benutzen: https://www.konsensieren.eu/alxpk6qub

Stefan
Mitglied
Stefan

In den Medien hört man von politischen Bemühungen, dass die Autos (die heutzutage durchschnittlich ohnehin viel zu viel PS haben), künftig weniger CO2 pro km ausstoßen sollen. Das ist schön und gut, nur hat noch niemand ausgesprochen, dass es an der Zeit wäre, nicht über den CO2 Ausstoß pro km, sondern über die gefahrenen Kilometer selbst in Österreich zu sprechen. Hier muss auch angesetzt werden!!
In den Medien hört man aber nie etwas über die Reduktion von Flugverkehr – warum eigentlich??

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Der Umwelt- und Klimaunterricht könnte auch mit Aktivitäten, wie Baum pflanzen, Insektenhotel bauen etc (noch:-) spannender gemacht werden.

Renate
Mitglied
Renate

In den Schulen sollten engagierte Eltern und Vereine, bzw. ausgebildete Spezialisten stärker integriert werden. Wie man zum Beispiel Skilehrer heranzieht, sollten zum Bsp. Energieberater, Umweltmanager, Personen aus der Forschung gezielt in Schulen aller Stufen zu Projekten und Workshops integriert werden.

monika
Mitglied
monika

Um den Kindern nicht nur Angst einzujagen, was da auf sie zukommt, sollte in den Schulen sehr konkret gehandelt werden. Zum Beispiel Bäume pflanzen, Teiche anlegen, usw- . Wenn sie etwas tun können, ist das sicher erleichternd.

birgit
Mitglied
birgit

Ich glaube, dass man gerade in den Volksschulen ganz an der Basis ansetzen muss. Naturverbindung schaffen, Dankbarkeit spüren, positive Erfahrungen in der Natur, freies Spiel im Wald ohne vorgegebener Struktur eines Spielplatzes. Die Erde, die Blätter, …. mit eigenen Händen spüren, …alles um sich wieder zu verwurzeln mit Mutter Erde. Denn nur wenn die Kinder Verbindung zu unserer Umwelt bewusst wahrnehmen, wird es ihnen ein Anliegen sein, diese zu schützen und zu respektieren.

Christine
Mitglied
Christine

Eine Verankerung im Lehrplan, beginnend in der Primarstufe bis zur 9. Schulstufe – der Name des Unterrichtsfachs ist nicht so wesentlich wie die Inhalte: Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, ökologischer Fußabdruck, etc..Übergeordnetes Lehrziel: ökologisches Verständnis und praktische Umsetzung im Alltag, d.h., z.B. welche Jause habe ich mit? wie geht Schule mit Müll um? wie soll zu Hause Müll getrennt werden? wie kann Müll vermieden werden? wie komme ich in die Schule? welche Alternativen PEDI B

ChristianApl
Mitglied
ChristianApl

Jeder Mensch hat eine angeborene Würde. Auch Kinder. Es geht um ihre gemeinsame Zukunft. Sie sollten befähigt werden, diese auch erfolgreich zu gestalten.

michael_e
Mitglied
michael_e

Die (versuchte) Manipulation der öffentlichen Meinung durch unwahre Behauptungen (“Fake News”) sollte zu einem Straftatbestand werden. Als besonders schwerwiegend sollte das Verbreiten von unwahren Behauptungen dann gelten, wenn hierbei das Ziel der Durchsetzung wirtschaftlicher Einzelinteressen gegenüber gemeinschaftlicher, u.a. Umweltinteressen unterstellt werden kann.

Philipp
Mitglied
Philipp

Gerade jetzt, wo “FakeNews”, “Deutungshoheit” und “Wahrheit” entscheidende Elemente für Politik und Wissensbildung zu werden scheinen (und ich meine für allen ‘Seiten’), wäre für mich ein FakeNews-Strafbestand ein Orwell’scher Dolchstoß. Wer wird dieses Gesetz mit welcher Intention denn definieren?? Was wird als FakeNews klassifiziert und durch wen??

michael_e
Mitglied
michael_e

Wenn eine Behauptung nachweislich unwahr ist, dann ist sie unwahr. Hört sich für mich nicht so schwer an, aber ich bin auch kein Jurist.

hmelion
Mitglied
hmelion

Sorry, aber das hat mit dem Thema nichts zu tun. Es geht um Schule und nicht um Gesetze.

michael_e
Mitglied
michael_e

Ich hole etwas aus: Nehmen wir an, wir schaffen durch das Klimavolksbegehren wirklich die Umsetzung relevanter Klimaschutzmaßnahmen – was wird als nächtes passieren? Es wird Lobbygruppen ohne Ende geben, die aus Profitgier getrieben versuchen werden, diese Maßnahmen rückgängig zu machen. Das werden sie unter anderem durch gezielte Desinformation der Bevölkerung tun. Zur Absicherung der Nachhaltigkeit dieses Volksbegehrens ist darum aus meiner Sicht das Thema “Fake News Verbot” sehr wichtig.

michael_e
Mitglied
michael_e

Ehm und ja, es gab leider keine Kategorie, in die mein Anliegen besser gepasst hat als in “Unterrichten und Bilden”. Die meisten Menschen, die nicht mehr zur Schule gehen, bilden sich nämlich nicht mehr über die Schule. Sondern über Medien (redaktionelle und “soziale”).