Unterrichten und Bilden

Schirmherrschaft: Prof. Mag. Doris Bernhuber

Bewusstseinsbildung und Wissen rund ums Thema Klimakrise sind die Grundpfeiler unseres nachhaltigen Handelns. Die Erkenntnisse, die wir heute zur Klimakatastrophe gewinnen, müssen unser Handeln für Morgen bestimmen. Die Schule hat die Aufgabe, die Bedeutung des Kampfes gegen die Klimakatastrophe in ihren Lehrplänen abzubilden und unsere Jugend auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten.

Rede mit! Was kann die Politik tun, damit in Schulen ein Beitrag zur Bekämpfung der Klimakatastrophe geleistet wird?
Bis zum 15.2. war es möglich, Stellungnahmen abzugeben. Alle Beiträge fließen in die beiden Klimakonferenzen am 9. März in Wien und am 23. März in Salzburg ein. zur Anmeldung 

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TINAKlimaschonerEvamariaCloudKlaus.Pahlich Letzte Kommentartoren
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Heidrun
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Heidrun

Die Bildung der Kinder ist essentiell, da sie die Zukunft sind und schon jetzt das in der Schule gelernte an ihre Familien weitergeben können.
Im Rahmen von Ethikunterricht oder verpflichtenden Workshops bräuchte es dringend Themen auf dem Lehrplan wie:
lokales, plastikfreies einkaufen
wie ist das mit dem Palmöl?
Überdenken von Fleischkonsum und Flugreisen
der tägliche Schulweg mit dem Auto?
Alternativ: ein eigener Schulgemüsegarten (wo das möglich ist)

Florian
Mitglied
Florian

Die Politik sollte sich darum kümmern, dass Kinder schon in jüngeren Jahren für den Klimawandel sensibilisiert werden. Durch die Einführung von Workshops ähnlich wie es derzeit Suchtprävention oder “Mein Körper gehört mir” gibt, bei denen auch ein Schwerpunkt auf die Herkunft unserer Produkte und ihren CO2 Fussabdruck gelegt wird, sehen die Kinder auch Möglichkeiten, was sie selbst tun können gegen die Klimakatastrophe.

Bettina
Mitglied
Bettina

Das mit dem CO2 Fussabdruck ist eine super Idee!!!
In der Schule sollte den Kindern deutlich vor Augen geführt werden zu welchen Konsequenzen der Dauerkonsum führt! Sei es bezogen auf Technikprodukte, Modetrends oder ständig und saisonunabhängige verfügbare Lebensmittel von der ganzen Welt.

Wolfram
Mitglied
Wolfram

Ich glaube Schule und Politik sind hier lediglich die sekundären Ansprechpartner. Wir Eltern, Brüder, Schwestern, Tanten, Onkel usw. sind hier gefragt unsere Kinder zu bilden und zu erziehen und vor allen Dingen ein vernünftiges Beispiel vorzuleben.

Cloud
Mitglied
Cloud

Genau! Verantwortungsvoller Konsum sollte Teil der schulischen Bildung sein – Auswirkungen des eigenen Handelns hinterfragen lernen.

hmelion
Mitglied
hmelion

Drastische Entrümpelung und inhaltliche Modernisierung der Lehrpläne. Gesundheit, Ernährung, Ressourcenverbrauch, Konflikt- und Stresslösungsstrategien praxisnah in den Unterricht einbauen. Selbstverwaltung der Schulen stärken (Direktoren sollen Lehrer selbst aufnehmen und entlassen können). Für Werbung, Manipulation und Fake- News sensibilisieren. Interesse am Recherchieren und Nachprüfen von Behauptungen wecken.

Claudia
Mitglied
Claudia

Finde die Vorschläge zur Modernisierung der Lehrpläne sehr gut.
Bzgl. Selbstverwaltung der Schulen: an höheren Schulen ist seit einiger Zeit das System “Get Your Teacher” im Einsatz, bei dem Schulleiter über eine Online-Plattform passende LehrerInnen auswählen können. Das wäre vielleicht noch ausbaufähig, da es meines Wissens derzeit nur für höhere Schulen gilt.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Im Sachunterricht in der VS sollte bereits auf Umweltprobleme hingewiesen werden (vor 30 Jahren wurde in meiner VS ähnliches gemacht zum Thema Regenwald Abholzung) und in den weiterführenden Schulen sollte das Thema in allen dafür in Frage kommenden Gegenständen, zB Deutsch, Fremdsprachen, Geo, Bio, Physik, (als Vortrag, Projekt, Referat…) vorkommen. Es ist problematisch, dass kaum jemand tatsächlich weiss, welche Ursachen und Folgen der Klimawandel hat und wie er physikalisch entsteht.

KarlWagner
Mitglied
KarlWagner

Südwind und Klimabündnis bieten diesbezüglich Schulaktionen an. Es sollten auch seitens des Staates die Schulen bei ihrer Aufgabe, die Kinder und Jugendlichen zu informieren, unterstützt werden. Mit Geld, aber auch mit Fachleuten, die in den Schulen Workshops und Vorträge halten.

Renate
Mitglied
Renate

Diese Aktionen und Workshops sind sicher sehr gut, aber sind alle freiwillig. Es sollte von der Politik vorgegeben werden, wie viele Stunden, bzw. Tage pro Jahr 1 Schule in solche Themen stecken muss.

Christine
Mitglied
Christine

Die Schulen müssen unterstützt werden, dennoch benötigt es eine Verankerung im Lehrplan – die Bewusstseinsbildung muss von innen kommen – es muss von der Schule gelebt werden, und die Schulpartnerschaft (Zusammenarbeit mit Eltern) muss ebenfalls in die Pflicht genommen werden. Jede Schule kann ihre eigene Hausordnung machen, die akzeptiert werden muss – das heißt – KLARTEXT – z.B. keine Getränkeautomaten mit Plastikflaschen, keine Wegwerfbecher, Förderung von PEDI Bus etc.

gottfired
Mitglied
gottfired

Viel stärkere Einbringung von Umweltthemen im Schulunterricht. Eigenes Fach Ethik- und Umwelt wäre viel sinnvoller als z.B. 2h Religion pro Woche, die es jetzt in der Volksschule meiner Kinder gibt.

Renate
Mitglied
Renate

Ich glaube gar nicht, dass ein eigenes Fach nötig wäre. In der Volksschule sollte das Umweltbewusstsein und das nachhaltige Leben in alle Stunden einfließen. In Sachunterricht wird das teilweise gut gelebt (bei uns), allerdings hängt das sehr stark von den Lehrpersonen ab. Es sollte daher in die Ausbildung der LehrerInnen integriert werden.

Christine
Mitglied
Christine

Da es leider noch immer von den Lehrpersonen abhängt, ob und wie Nachhaltigkeit vermittelt wird, ist es meiner Meinung nach noch notwendig, ein eigenes Unterrichtsfach (und natürlich fächerübergreifend) für ökologische Bewusstseinsbildung zu schaffen

Julia
Mitglied
Julia

Die Schule muss zum Lebensraum werden, Kinder sollen darin aktiv mitreden und mitgestalten können. Die Bindung zum Lehrplan gehört gelöst, viel davon werden die Kinder in Zukunft nicht brauchen (vgl. Liessmann), vielmehr sollen Kinder selbst entscheiden, was sie lernen möchten. Wir brauchen Kooperationen aller Altersgruppen, Denkwerkstätten, Raum für Projekte, Freizeit und Fragen, Platz und Zeit für Beziehungen und Spaß. Schuleigene Gärten finde ich auch eine tolle Idee, danke Heidrun!

Ursula
Mitglied
Ursula

In den 70er und 80er- Jahren war die Umwelterziehung, sie es damals hieß, höchst aktiv. Die jüngeren LehrerInnen haben praktisch keinen Bezug mehr zu diesem Unterrichtsprinzip, das seit damals gilt.
(kaum mehr Mülltrennung, Unmengen Plastik für das Mittagessen für die Kinder, kaum noch Schulgärten…)
Gemeinsam mit dem Forum Umweltbildung könnte man hier eine Bewusstseinsinitiative starten: an den PHs und in der Lehrerfortbildung.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Im übrigen wäre auch Erwachsenenbildung sinnvoll. Das Unwissen zum Thema Klima/Umwelt ist erschreckend!

Renate
Mitglied
Renate

Erwachsenenbildung beruht ja stark auf Medienkonsum – hier könnte der ORF seinem Auftrag der öffentlichen Bildung und Information stärker nachkommen. Der Klimawandel muss eine höhere Präsenz in unserem Wahrnehmungskreis erhalten.

birgit
Mitglied
birgit

Ich glaube, dass man gerade in den Volksschulen ganz an der Basis ansetzen muss. Naturverbindung schaffen, Dankbarkeit spüren, positive Erfahrungen in der Natur, freies Spiel im Wald ohne vorgegebener Struktur eines Spielplatzes. Die Erde, die Blätter, …. mit eigenen Händen spüren, …alles um sich wieder zu verwurzeln mit Mutter Erde. Denn nur wenn die Kinder Verbindung zu unserer Umwelt bewusst wahrnehmen, wird es ihnen ein Anliegen sein, diese zu schützen und zu respektieren.

Fuchs
Mitglied
Fuchs

Bräuchten ein Grundprinzip oder Unterrichtsprinzip, das dem gesamten Bildungsprogramm übergeordnet wird:
be kind to yourself (Glück, Gesundheit, Kreativität,…) – be kind to others (gut miteinander auskommen) – be kind to the planet (nachhaltige Lebensweise)
Würde dem ganzen Bildungssystem einen Rahmen geben und Kindern/Jugendlichen Orientierung bieten, im Gegensatz zum aktuellen Nebeneinander von 10,11 Unterrichtsfächern. Wäre gerade in Zeiten der “unbegrenzten Möglichkeiten” extrem wichtig!

samson
Mitglied
samson

Folgendes betrifft nicht in erster Linie die Schule, sehrwohl jedoch Bildung und Partizipation: die Förderung direktdemokratischer Elemente, mithilfe von (System zur Entscheidungsfindung) “Systemischen Konsensieren”, erarbeitet und erklärt von Erich Visotschnig.
In dieser Hinsicht wäre es auch ein leichtes ein dergestaltes System in diese Website zu integrieren.
Eine Beispielkonsensierung habe ich hier erstellt: https://www.konsensieren.eu/tjs4k5umfh
Reinklicken und anschauen! 😉

samson
Mitglied
samson

Um selbst an obiger Beispiel-Konsensierung mitzumachen, bitte folgenden Link benutzen: https://www.konsensieren.eu/alxpk6qub

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Der Umwelt- und Klimaunterricht könnte auch mit Aktivitäten, wie Baum pflanzen, Insektenhotel bauen etc (noch:-) spannender gemacht werden.

Renate
Mitglied
Renate

In den Schulen sollten engagierte Eltern und Vereine, bzw. ausgebildete Spezialisten stärker integriert werden. Wie man zum Beispiel Skilehrer heranzieht, sollten zum Bsp. Energieberater, Umweltmanager, Personen aus der Forschung gezielt in Schulen aller Stufen zu Projekten und Workshops integriert werden.

monika
Mitglied
monika

Um den Kindern nicht nur Angst einzujagen, was da auf sie zukommt, sollte in den Schulen sehr konkret gehandelt werden. Zum Beispiel Bäume pflanzen, Teiche anlegen, usw- . Wenn sie etwas tun können, ist das sicher erleichternd.

Christine
Mitglied
Christine

Eine Verankerung im Lehrplan, beginnend in der Primarstufe bis zur 9. Schulstufe – der Name des Unterrichtsfachs ist nicht so wesentlich wie die Inhalte: Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, ökologischer Fußabdruck, etc..Übergeordnetes Lehrziel: ökologisches Verständnis und praktische Umsetzung im Alltag, d.h., z.B. welche Jause habe ich mit? wie geht Schule mit Müll um? wie soll zu Hause Müll getrennt werden? wie kann Müll vermieden werden? wie komme ich in die Schule? welche Alternativen PEDI B

Wberni
Mitglied
Wberni

Projektorientierte Unterrichtsformen in denen die Lernenden sich selbst die Ziele und Umweltthemen suchen die sie studieren wollen. Neugierde und Lernfreude bezogen auf das komplexe Thema zu fördern, braucht auch Mentorinnen die die Lernenden auf ihren Weg zu begleiten. Ein eigenes Zeit und Geldbudget wäre da im Schulsystem notwendig.

Klaus.Pahlich
Mitglied
Klaus.Pahlich

Biologie und Umweltkunde führt an unseren Schulen in zunehmenden Maß ein Schattendasein. Sensibilisierung für Energiebereitstellung, Bodenbewirtschaftung und Schonung, Plastikvermeidung, Resourcenschonung, Verständnis für die Tier- und Pflanzenwelt und das Wissen über ökologische Zusammenhänge sind heute viel wichtigere Themen und sollten zu Hauptgegenständen werden, wie Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen aller Art. Ein Ethikunterricht könnte alle Religionen abdecken.

ChristianApl
Mitglied
ChristianApl

Jeder Mensch hat eine angeborene Würde. Auch Kinder. Es geht um ihre gemeinsame Zukunft. Sie sollten befähigt werden, diese auch erfolgreich zu gestalten.

Stefan
Mitglied
Stefan

In den Medien hört man von politischen Bemühungen, dass die Autos (die heutzutage durchschnittlich ohnehin viel zu viel PS haben), künftig weniger CO2 pro km ausstoßen sollen. Das ist schön und gut, nur hat noch niemand ausgesprochen, dass es an der Zeit wäre, nicht über den CO2 Ausstoß pro km, sondern über die gefahrenen Kilometer selbst in Österreich zu sprechen. Hier muss auch angesetzt werden!!
In den Medien hört man aber nie etwas über die Reduktion von Flugverkehr – warum eigentlich??

Mahuuu
Mitglied
Mahuuu

Mehrere Stunden für Naturwissenschaftliche Fächer in der NMS. In der dritten Klasse muss ich beispielsweise den gesamten Lehrstoff in eine Biologiestunde pro Woche verpacken. Da bleibt relativ wenig Zeit sich ausführlich mit umweltrelevanten Themen auseinandersetzen.

founder
Mitglied
founder

Kampf gegen den totalen Pessimismus. Wer dazu erzogen wird, Menschen als Schädlinge zu betrachten, kann keine Probleme der Menscheit lösen lösen.
Die Verantwortung des Menschen das Leben auf der Erde für sehr viele Milliarden Jahren zu bewahren, zu erhalten, zu beschützen und die dafür notwendigen Maßnahmen, weltweiter Wohlstand, eine hochtechnisierte Zivilisation, welche alle Probleme lösen kann, muss in den Mittelpunkt des Unterrichts gerückt werden.

sonnenanbeter
Mitglied
sonnenanbeter

– SOFORTIGE REAKTIONEN: LehrerInnen, WissenschaftlerInnen, Informierte müssen gemeinsam gegen FALSCHAUSSAGEN (Ö sei Vorbild im Klimaschutz, Mensch nicht beteiligt an Erderwärmung, etc.) auftreten.

– Auswirkungen, wie Massenmigrationen (v.a. nicht in oder nach Europa) der ärmsten und am wenigst verursachendsten Menschen, Bodenfrcuhtbarkeitsverminderung, extreme Wetterereignisse, etc als Anreiz einer rapiden Umsetzung einer Energiewende.

– Potential für Wirtschaftswachstum

sabina
Mitglied
sabina

Wie schon in vielen Kommentaren zuvor erwähnt wurde, finde ich es auch sehr sinnvoll, einen eigenen Schwerpunkt einzuführen – bin davon überzeugt, dass die Kinder von so einem Gegenstand begeistert wären. Es sollte auch viel über Plastik gesprochen werden und über die Ernährung. Man sollte ihnen die Liebe zur Natur näher bringen, mit ihnen öfter wandern gehen, ihnen dabei erklären was uns die Natur alles zu bieten hat und vor allem wichtige Maßnahmen zeigen, wie man sie schützen kann.

Responsibility
Mitglied
Responsibility

Umweltschutz ist in unseren Schulen bereits Thema in zahlreichen Gegenständen in von klein bis groß – sicher abhängig vom Engagement der Unterrichtenden.
Solange wir am Wirtschaftswachstum festhalten und durch Werbung, soziale Medien und Umwelt uns genau das Gegenteil suggeriert wird (- wir brauchen mehr und mehr, ein eigenes großes Auto etc.) , wird es für unsere junge Generation sehr schwer sein anders zu DENKEN und zu HANDELN!

Georg_K
Mitglied
Georg_K

Ich schlage analog zur Schulschiwoche (gibt´s die noch?) eine Klimaschutzwoche ab der fünften Schulstufe zumindest alle zwei Jahre vor.

Wilma
Mitglied
Wilma

Klima-Maßnahmen bei großen Klima-Sündern ansetzen.Das,Ökobewußtsein ist längst überall präsent.

Wolfram
Mitglied
Wolfram

Wertschätzung …
meinem Eindruck nach mangelt es an diesem fundamental in unserer Gesellschaftssphäre. Bspw. unserer Nahrung gegenüber… hier könnte ein verpflichtender Zeitraum in der landw. Produktion (vom Demeterhof bis zur Legebatterie) Abhilfe schaffen. Ähnlich dem Zivildienst Kontexte herstellen zu Lebensbereichen und Grundlagen die für uns mittlerweile so selbstverständlich, kaum hinterfragt und als Gott gegeben erscheinen.

Wolfram
Mitglied
Wolfram

Fortsetzung:
Solange ein gewisser Grundrespekt gegenüber dem Leben, der Erde, ihrer Ressourcen etc.pp. nicht gegeben ist und verkümmert, werden wohl auch diverse Lösungsansätze und Umsetzungen lediglich symbolischen Charakter haben.Die Praxis der Augenauswischerei, welche jeden schön brav in seiner Komfortzone verbleiben lässt und genauer betrachtet vorrangig Wirtschaftswachstum zu fördern hat (Thema greenwashing, green economy, etc), bestätigt und festigt herrschende Glaubensmuster.

Wolfram
Mitglied
Wolfram

Fortsetzung:
Stellt also bestenfalls einen (Umwelt-) Ablasshandel 2.0 dar. Ein geflügeltes Wort in diesem Exkurs ist ja „change by design or by disaster“. Ich persönlich glaube, dass bei derzeitigen Tendenzen alles auf die zu Hilfenahme des Leidensdruckes (der uns noch erreichen wird) hinstrebt. Mit gebührender Anstrengung könnte dieser Veränderungen, welche ein gesundes Miteinander der zukünftigen Generationen ermöglicht, herbeiführen.

Wolfram
Mitglied
Wolfram

Last one:
Solange jedoch die Schonung unserer Umwelt nur dann ein Thema ist sofern, sie Geld abwirft und neues Wirtschaftswachstum generiert und nicht unsere Komfortzone (Wählerstimmen) verletzt, solange können wir bestenfalls reaktiv agieren und sind von nötigen proaktiven Schritten, welche auch ein Sinnbild von Weisheit und Nächsten- Eigenliebe wären, weit entfernt.
Hier könnte Bildung und Erziehung ansetzen – fruchtbaren Boden (Geister / Herzen) nicht versauen sondern zu pflegen und zu hegen.

Robert
Mitglied
Robert

Die Auseinandersetzung in Kindergarten und Schule sollte sich endlich mit Angst, Gier, Eifersucht und Neid auseinandersetzen. Dies sind jene Emotionen, wo die meisten Werbestrategien ansetzen und Menschen dazu treiben, völlig sinnentleere Dinge zu kaufen und damit Müll zu produzieren. Solange diese Emotionen nicht mehr in den Fokus kommen, bin ich sehr pessimistisch, dass sich substanziell etwas verändert. Und dann noch logischen Denken. Müssten zuersten die Pädagogen lernen und dann die Kinder

Cloud
Mitglied
Cloud

Schüler müssen lernen, ihr eigenes Handeln und Denken kritisch zu hinterfragen. Leider obliegt es aktuell den einzelnen Lehrkräften, ob sie diese Fähigkeit ihren Schülern mit auf den Weg geben.

Cloud
Mitglied
Cloud

Anm. zum eigenen Gemüsegarten – Praxisbezogener Biologieunterricht:
Kinder sollen den Bezug zur Natur wieder erlernen, z.B. selbst Gemüse pflanzen.
Positive Effekte: Wertschätzung der Lebensmittel und der landwirtschaftlichen Arbeit; Selbstständigkeit; Naturbewusstsein

Evamaria
Mitglied
Evamaria

Offenbar befürchten Kinder in vielen Ländern, dass wir Erwachsenen Erde und Klima schwer beschädigen und ihnen kaputt übergeben werden. Sie trauen uns zu, dass wir sie damit zurücklassen. Sie sehen unser Zögern beim Setzen halbherziger politischer Maßnahmen. Sie versuchen, uns mit Freitagschulstreiks in die Gänge zu bringen!!! Das ist erschütternd und beschämend. Wir müssen zuerst konsequent Klimapolitik im Land umsetzen. Erst dann können wir sie in den Schulen glaubhaft vermitteln.

Klimaschoner
Mitglied
Klimaschoner

Dass Umweltschutz bzw. Klimaschutz schon Bestandteil vieler Schulgegenstände ist, kam in einer Wortmeldung ganz deutlich. Schule bildet aber in erster Linie die Gesellschaft ab und unsere Gesellschaft ist ohne Wirtschaftswachstum undenkbar. Daher gilt es in erster Linie im Wirtschaftsunterricht den Beweis zu führen, wie die Menschheit allgemein und jeder Einzelne im Besonderen erfolgreich in einer zukunftssicheren Wirtschaft existieren kann!

TINA
Mitglied
TINA

Klimaschutzmöglichkeiten in den Lehrplan aufnehmen.

michael_e
Mitglied
michael_e

Die (versuchte) Manipulation der öffentlichen Meinung durch unwahre Behauptungen (“Fake News”) sollte zu einem Straftatbestand werden. Als besonders schwerwiegend sollte das Verbreiten von unwahren Behauptungen dann gelten, wenn hierbei das Ziel der Durchsetzung wirtschaftlicher Einzelinteressen gegenüber gemeinschaftlicher, u.a. Umweltinteressen unterstellt werden kann.

Philipp
Mitglied
Philipp

Gerade jetzt, wo “FakeNews”, “Deutungshoheit” und “Wahrheit” entscheidende Elemente für Politik und Wissensbildung zu werden scheinen (und ich meine für allen ‘Seiten’), wäre für mich ein FakeNews-Strafbestand ein Orwell’scher Dolchstoß. Wer wird dieses Gesetz mit welcher Intention denn definieren?? Was wird als FakeNews klassifiziert und durch wen??

michael_e
Mitglied
michael_e

Wenn eine Behauptung nachweislich unwahr ist, dann ist sie unwahr. Hört sich für mich nicht so schwer an, aber ich bin auch kein Jurist.

hmelion
Mitglied
hmelion

Sorry, aber das hat mit dem Thema nichts zu tun. Es geht um Schule und nicht um Gesetze.

michael_e
Mitglied
michael_e

Ich hole etwas aus: Nehmen wir an, wir schaffen durch das Klimavolksbegehren wirklich die Umsetzung relevanter Klimaschutzmaßnahmen – was wird als nächtes passieren? Es wird Lobbygruppen ohne Ende geben, die aus Profitgier getrieben versuchen werden, diese Maßnahmen rückgängig zu machen. Das werden sie unter anderem durch gezielte Desinformation der Bevölkerung tun. Zur Absicherung der Nachhaltigkeit dieses Volksbegehrens ist darum aus meiner Sicht das Thema “Fake News Verbot” sehr wichtig.

michael_e
Mitglied
michael_e

Ehm und ja, es gab leider keine Kategorie, in die mein Anliegen besser gepasst hat als in “Unterrichten und Bilden”. Die meisten Menschen, die nicht mehr zur Schule gehen, bilden sich nämlich nicht mehr über die Schule. Sondern über Medien (redaktionelle und “soziale”).