Vertrieben werden
23. Oktober 2018
Lokal leben
23. Oktober 2018

Die Angebote der öffentlichen Verkehrsmittel müssen sich auf Dauer den Anforderungen unserer schnelllebigen Gesellschaft anpassen. Rasch von A nach B kommen zu können, ist ein großes Bedürfnis vieler Menschen und im Kampf gegen die Klimakatastrophe bedeutet das nicht, dieses Bedürfnis einschränken zu müssen. Ganz im Gegenteil: Die Angebote der Shared Mobility, eines dichten Öffi-Netzes und eine zukunftsorientierte Raumplanung eröffnen uns vollkommen neue Mobilitätsaspekte. Gütertransport, Schifffahrt und Flugverkehr müssen auf CO2-sparende Systeme umgestellt werden.

Rede mit! Was kann die Politik in Österreich tun, um die Auswirkungen des Verkehrs auf die Klimakatastrophe einzudämmen?
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ThomasBecker
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ThomasBecker

Solange viel mehr Geld in Autobahnen fließt als in die Bahn, wird sich wenig ändern. Bahn muss absolut vorrang haben. Für die “letzte Meile” brauchen wir alternative Konzepte wie E-Car-Sharing, bessere Radinfrastruktur und dergleichen. Der Individualverkehr wie wir ihn kennen, hat keine Zukunft.

michael_e
Mitglied
michael_e

Dienstwagen müssen ab dem Jahr 2021 ausschließlich elektrisch betrieben werden, damit sie als Betriebsausgabe geltend gemacht werden können (ausgenommen Nutzfahrzeuge ab einem bestimmten Leistungsgrad – z.B. sollten Paketzustellfahrzeuge auch noch unter diese Regelung fallen).

Bettina
Mitglied
Bettina

Bitte keine 140 kmh auf Autobahnen erlauben! Das dass diskutiert bzw sogar getestet wird ist einfach nur Hohn!

Reinhold
Mitglied
Reinhold

– Flugverkehr höher besteuern
– Pendeln mit dem Auto nicht mehr fördern (Pendlerpauschale)
– klare Priorität des Ausbaus des Bahnnetzes gegenüber des Straßenverkehrs
– Aufbau/Ausbau eines gemeinsamen europäischen Bahnnetzes
– Citymauts in Städten mit gut ausgebautem öffentlichen Verkehr
– leistbares gemeinsames Öffiticket für alle Bundesländer und alle Transportformen inkl. einer Lösung für die letzten km (Charsharing?, Ausbau Radnetze)
– Ausbau der Radnetze auch im ländlichen Raum

KarlWagner
Mitglied
KarlWagner

Soviel ich weiß, gibt es in Österreich bereits 15 Meter Straße für jeden Einwohner, jede Einwohnerin. Zum Vergleich: in Deutschland ist es die Hälfte. Das kann nur heißen, Schienen statt Straßen. Die Waldviertelautobahn ist das Beispiel einer Investition in die Vergangenheit. Die Bauwirtschaft profitiert auch beim Ausbau des Schienennetzes, wenn es intensiv genug betrieben wird. Statt der dritten Piste am Flughafen könnte es eine blitzschnelle und bequeme Bahnverbindung nach Bratislava geben.

michael_e
Mitglied
michael_e

Öffentlichen Verkehr kostenlos machen, Refinanzierung über eine Umweltsteuer oder die bestehende (zu erhöhende) Mineralölsteuer.

Joe
Mitglied
Joe

– Beseitigung des Tarif-Dschungels durch Ermöglichung eines zentralen Ticketkaufs – insbesondere Jahres- und Monatskarten für alle Öffis in Österreich.
– Optimierung von Anschlüssen über Bundesland- und Verkehrsverbund-Grenzen hinweg.

Fuchs
Mitglied
Fuchs

4) Öffentlicher Verkehr: Schließe mich den bisherigen Vorschlägen an. Eine Halbierung der Preise wäre schon ein deutliches Signal für den Willen zur Mobilitätswende!

solarnutz
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solarnutz

Öffentlichen Verkehr kostengünstig und attraktiv bis in die entlegenen Regionen gestalten. Forcierung einer ressourcen schonenden Elektromobilität. Weg vom eigenen Auto und Umstieg auf E-Carsharing – und Fahrdienste in allen Gemeinden. Dadurch kann dann die Anzahl der E-Autos vermindert werden. Bei der KFZ – Wirtschaft könnten die Autofirmen statt immer mehr Auto zu produzieren andere Mobilitätsangebote wie E-Carsharing und Fahrdienste anbieten. Damit bleiben Arbeitskräfte erhalten.

Renate
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Renate

Im ländlichen Raum sollte es Angebote wie Sammeltaxis geben, die flexibler sind als Busse sowohl zeitlich als auch räumlich. Durch die hohe Zersiedelung ist ein deckendes öffentliches Netz fast unmöglich.

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

1.) Road pricing auf PKW, Verrechnung gefahrener km als Ersatz für Vignette und MöSt
a. Ausnahmeregelung für Pendler, finanziell schwache Personen und Personen im ländlichen Raum, wo Öffi-Angebote fehlen
d. Berücksichtigung der WLPT-Emissionen des jeweiligen Fahrzeugs
e. Verwendung der Einnahmen für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs (und eine Ticketvergünstigung)
f. Staffelung der Kosten, z.B.:
1. 0,50 – 0,70 €/km für die ersten 2.000 km
2. 0,30 – 0,50 €/km für 2.001
3. usw.

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

2.) Sachbezeug von Firmen-PKWs und Mehrwertsteuerbefreiung in Abhängigkeit des CO2-Ausstoßes pro km
3.) CO2-Steuer auf Flugtickets (gemäß atmosfair) EU-weit
4.) Schaffung einer Österreich-Card für öffentliche Verkehrsmittel, die den Stadtverkehr inkludiert
5.) Priorisierung von Öffi-Verkehr und Radverkehr in den Städten
a. Schaffung von zusätzlichen Radwegen in den Städten zulasten der Autofahrspuren

fuchsig
Mitglied
fuchsig

für die Gesundheit braucht es vor allem eines: Partikelfilter für Schwerfahrzeuge (zehnfacher Schaden als durch das NO2, gleichzeitig Klimatreiber Nr. 2 und viel schneller zu beseitigen als CO2); Verbot von Zweitaktern wie in China würde nicht nur Schadstoffe, sondern auch Lärm stark reduzieren; breitere Radwegen und RAd-Highways mit Brücken etc., da es auch zu einer starken Zunahme von E-Scootern kommen wird

monika
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monika

Bevorrangung von Gehen, Radfahren und öffentlichen Verkehr
Benachrangung von Fahrzeugen, die betrieben werden mit fossilen Treibstoffen
in Straßenverkehrsordnung, Bebauungsplänen, Besteuerung- überall

Klima_2100
Mitglied
Klima_2100

Die in letzter Zeit geschaffenen räumlichen Strukturen sind teilw. nur durch das Auto erschließbar. Daher massive Förderung von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen (Forschung und Anwendung). Diese haben gg.über klassischer E’Mobiltät den Vorteil der technisch einfacheren Speicherung, größerer Reichweite und Garantie ökologisch erzeugter Energie.(Denn woher kommt der Strom für die E-Mobilität ?)
Der derzeitige E’Mobilitätsboom ist m.E. stark lobby-gesteuert und wenig ökologisch motiviert.

Klima_2100
Mitglied
Klima_2100

Noch ein wichtiger Punkt: massive Reduktion des Flugverkehrs, der derzeit aus der Diskussion völlig ausgeklammert wird. Z.B. durch wesentlich höhere Besteuerung und damit Verteuerung.

LeoPix
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LeoPix

Es sind Gesetze zu schaffen, dass in Mehrparteienhäusern Mieter bzw. die EVUs nicht Initiativen zur Errichtung einer PV-Anlage, von Ladestationen für E-Autos usw. blockieren können.

Auch wenn der Post im folgenden Link München betrifft, in Österreich ist es nicht anders: https://derstandard.at/permalink/p/1035193465. Die Gesetze sind so zu machen, dass solche Ausreden aufgrund der gesetzlichen Lage nicht mehr möglich sind.

LeoPix
Mitglied
LeoPix

Es gibt praktisch kein E- Auto, bei dem eine Anhängevorrichtung für eine Zuglast von zumindest 1000 kg vorgesehen ist. Ich wohne am Land. Ich brauche den Anhänger für viele Tätigkeiten, z.B. Grünschnitt und Sperrmüll auf den örtlichen Bauhof bringen, Kompost von der Kompostieranlage holen … Dabei handelt es sich immer um relativ kurze Strecken für die das E-Auto eigentlich bestens geeignet wäre.

Die Politik hat durchzusetzen, dass bei E-Autos optional eine Anhängekupplung montierbar ist.

ChristianApl
Mitglied
ChristianApl

Ohne Entschleunigung wird’s nicht gehen. Auch Wegzeit ist Lebenszeit und es gibt keinen wirklichen Grund seine Lebenszeit im Fluchtmodus zu verbringen: mehr Wohlfühlqualität im Öffentlichen Raum und in Öffentlichen Verkehrsmitteln!

gottfired
Mitglied
gottfired

Verbote und Steuern werden nie gut angenommen. Besser wären Förderungen wie in Norwegen, wo die Elektroversion eines Autos immer die günstigste ist. Z.B. Elektro Golf ist billiger als Benzin und Diesel. Noch besser wäre natürlich Verzicht auf Individualverkehr, aber das ist viel schwieriger, da muss bei Kindern angesetzt werden. Auto ist leider noch immer DIE heilige Kuh.

michael_e
Mitglied
michael_e

Super, wenn man wie die Norweger hohe Steuern auf Verbrenner als Förderung für Stromer verpackt!

Faumi
Mitglied
Faumi

Es sind vermutlich oft grundlegende Problematiken, wie die erste und die letzte “Meile” (die vor allem in ländlichen Regionen viel mehr wie eine Meile ist) oder das Einkaufen und damit der Transport von größeren Massen, die den Besitz und damit verbunden die Wahl als Verkehrsmittel Nr.1 des Autos vorantreiben. Hier braucht es flächendeckende Lösungen. Natürlich muss man zusätzlich dazu die konvetionellen Öffis und den Schienenverkehr als wichtiger “Rumpf” stärken und ausbauen.

Faumi
Mitglied
Faumi

Ein wichtiger Faktor ist vor allem der Güterverkehr. Eine stärkere Besteuerung der Straße mit gleichzeitigen Ausbau von Systemen wie die RoLa könnte zumindest einmal Wirkung auf den Transitverkehr zeigen. Problem ist oft auch, dass das System Schiene oft noch zu wenig flexibel ist. Es würde wohl einen bedeutend dichteren Verkehr und bedeutend mehr Umschlagplätze brauchen um auch kleinere Gütermengen (z. b. einzelne Container) effizient in der Fläche verteilen zu können.

Florian
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Florian

Benzinsteuer erhöhen, Tickets für Öffis verbilligen!

Heidrun
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Heidrun

günstigere Öffis, Investion in Radwege
Förderungen von Forschung zu besseren Kommunikationssystem online
und Anreize für Firmen um diese umzusetzen (um Dienstreisen mit dem Flugzeug zu reduzieren.)

Bettina
Mitglied
Bettina

Damit das Zugfahren für Pendler attraktiver wird müssten die Preise der ÖBB gesenkt werden.

Fuchs
Mitglied
Fuchs

1) Mobilitätswende bedeutet in erster Linie Änderung des Mobilitätsverhaltens, ein reines Umstellen auf CO2-sparende Verkehrssysteme wird nicht ausreichen. Von vorrangiger Bedeutung ist daher die Frage: Wie können wir die Menschen in Österreich zum Umstieg auf nachhaltige Mobilität motivieren und dabei unterstützen? Wie können wir erfolgreicher ein Bewusstsein dafür schaffen, dass wir mit unserem (Mobilitäts-)Verhalten die Lebensgrundlage unserer Kinder und zukünftiger Generationen zerstören.

Fuchs
Mitglied
Fuchs

2) Im urbanen Bereich sind die Voraussetzungen für eine rasche und erfolgreiche Mobilitätswende am günstigsten: Das Fahrrad ist eine höchst attraktive und intelligente Alternative. Um das Fahrrad als vorrangiges Transportmittel zu etablieren braucht es ein gutes Zusammenspiel von Infrastruktur, Bewusstseinsbildung und Ausbildung. Ohne konkrete Hilfe in Form von Radfahrkursen erzielen Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und bewusstseinsbildende Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung.

Fuchs
Mitglied
Fuchs

3) Flugverkehr ist ein schönes Beispiel dafür, dass es ganz ohne Einschränkung nicht gehen wird. D.h. hier ist die erforderliche Reduktion an Emissionen nur durch weniger Fliegen zu erreichen. Ein Bewusstsein dafür fehlt noch weitestgehend, daher wären bewusstseinsbildende Maßnahmen diesbezüglich dringend erforderlich – vielleicht auch in Kombination mit Werbung für Urlaub in Österreich.

Philipp
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Philipp

Es ist wohl wesentlich einfacher, Öffis attraktiver und den (automobilen) Individualverkehr kostenintensiver zu machen. Aber gerade deswegen möchte ich anregen darüber nachzudenken, wie man den Menschen (Arbeits)Wege abnehmen kann. Nach meiner Erfahrung stehen die wenigsten gerne im Wiener Morgenverkehr. Gäbe es aber ernsthafte Initiativen für Homeworking oder (gewünschte) 4-Tage-Wochen, wäre dem geholfen. Die Vollbeschäftigung in Frage zu stellen möchte ich hier als Vision nicht aussparen!

Transition
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Transition

stimme alle vorherigen Vorschlägen zu. Zusätzliche Idee: Die Option zum Homeoffice geben – mit dem Wegfallen des täglichen Arbeitsweges wird der Alltagsverkehr verringert.

Rene
Mitglied
Rene

– Abschaffung der umweltschädlichen Subventionen und Besteuerung von umweltschädlichem Verhalten
– Ökosteuer einführen
– Pendlerpauschale überdenken
– kein Neubau hochrangiger MIV-Verkehrsinfrastruktur
– Mischung der Funktionen gewährleisten
– Raumplanung anpassen
– Aufhebung der Stellplatzverordnung, parkende Autos in Garagen
– Grätzl der Fußgeher, Superblocks
– Änderung der StVO, RVS, …
– Rad- Fußgehinfrastruktur zu Lasten des MIV
– Tempolimit bei 100 km/h

Ursula
Mitglied
Ursula

Der Warentransport ist ein Hauptverursacher des Verkehrszuwachses. Österreich soll sich in der EU dafür stark machen, sinnlose Transporte so zu besteuern, dass lokaler Warenverkehr konkurrenzfähiger wird.

In den Westen von Wien gibt es keinen vernünftigen Taktverkehr der Schnellbahn. Nur zu den Stoßzeiten gibt es mehr als Halbstundentakte. Das ist für den Nutzer unbrauchbar.

matthiaslinhart
Mitglied
matthiaslinhart

6.) Priorisierung der Bewältigung von Wegen zum Kindergarten, in die Schule, zur Universität, etc und in die Arbeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad
a. Analyse von Gefahrenzonen auf diesen Wegen durch eine Beteiligung der Betroffenen der jeweiligen Institution
7.) Tempo 100 auf Autobahnen
8.) Bewusstseinsbildung Umgang mit Radfahrern auf Straßen (siehe Beispiel Spanien)

Klima_sind_wir
Mitglied
Klima_sind_wir

Es braucht den massiven Ausbau der Öffis und gleichzeitige Beschränkung des Individualverkehrs. Die Schweiz hat vorgezeigt, wie es möglich ist, dort wurden seit 70er Jahren Öffis massiv verbessert. Es wurde ein komplexes System an Maßnahmen umgesetzt. In Ö wurde bis ca 1985 lediglich in Straßen investiert, Gleise sogar zurückgebaut (Bsp FJB). Einzelmaßnahmen und tonbandartige Ankündigungen der Politiker „Öffis ausbauen statt Beschränkungen“ werden nicht reichen, dazu ist es zu spät.

Lisa
Mitglied
Lisa

1- ausbau des öffi netzes und günstigere preise für eine echte alternative zum auto
2- ausbau des radnetzes in städten für ein entspannteres miteinander auf der straße!
3- 100km/h begrenzung auf der autobahn wäre super schnell und einfach umzusetzen und würde sehr viel CO2 einsparen (ohne viel aufwand)
4- begünstigungen für öffi pendler die auf das auto verzichten können, und nicht die autofahrer bestrafen die keine alternative haben

sabagrau
Mitglied
sabagrau

* Pendlerpauschale nur mehr als Sachleistung, u.zw. Rückerstattung des Öffi-Jahrestickets
* Echte Aufklärung über E-Autos: Wahrheit über CO2-Emissionen (inkl. Produktion, inkl. Strommix), über Rebound-Effekte, Platzbedarf … Schluss mit dem Märchen, dass “alles gut wird”, wenn bloß alle auf E-Autos umsteigen und sonst weitermachen wie bisher!
* Alternativen für den ländlichen Raum propagieren und fördern: E-Sammeltaxis etc.

Miriam
Mitglied
Miriam

Ich glaube, wir können erst durch das Einführen einer finanziellen Belohnung, den Menschen davon überzeugen, dass Auto stehen zu lassen. Radfahrer, Fußgänger, Bahn-Fahrer usw. sollen finanziell belohnt werden, wenn sie nicht das Auto benutzen. Ob das jetzt für den Staat tragbar ist oder nicht (der Schutz unseres Planeten sollte uns nie zu teuer sein!!! ) und wie das genau funktionieren soll, weiß ich nicht. Vielleicht mit einer App???

Renate
Mitglied
Renate

Umstieg bei Leichtmotorrädern auf e-Mobilität durch strikte Verbote in Gemeinden und bewohnten Gebieten;
Viel höhere Besteuerung von Motorrädern, da die meisten nur zu Freizeitzwecken gekauft werden. Die Zunahme der Motorräder vor allem auf Gebirgsstraßen in den letzten Jahren nervt nicht nur die Anrainer, sondern gefährdet auch alle anderen Verkehrsteilnehmer und macht Radfahren sehr unangenehm. (Bsp. Lechtal)
Umdenken fördern, Fahrrad anstelle von Motorrädern;

Renate
Mitglied
Renate

Zur Frage Verbote oder Freiwilligkeit – wenn auf Freiwilligkeit gesetzt wird, muss ein Umdenken bei den Leuten einsetzen, das wiederum durch die Politik angetrieben werden kann. Verzicht aufs eigene Auto muss nicht immer ein Verlust von Komfort und Qualität sein. Verzicht auf die Flugreise kann viele andere Vorteile bringen, etc.
Wir müssen weg von dem Image des Jute-Sackerl Ökofreaks. Bewusster Konsum (auch von Mobilität) muss “in” werden.

Nicole
Mitglied
Nicole

Es braucht viel bessere öffentliche Verkehrsverbindungen vor allem in ländlichen Regionen. Dass ein Zug am Bahnhof einfährt und in derselben Minute ein Bus vom Bahnhof leer in die Nachbarortschaft fährt, ist sinnlos. Gleichzeitig denke ich aber auch, dass fixe Busfahrzeiten am Land nur in den Stoßzeiten notwendig sind. Untertags wäre es vielleicht besser, Anrufsammeltaxis einzuführen. Für diese sind zwar Fahrzeiten festgelegt, gefahren wird zu diesen Zeiten aber nur, wenn jemand das Taxi ruft.

Roland
Mitglied
Roland

Es ist gut, dass immer bessere Abgasnormen für PKW und LKW in Kraft treten, allerdings wird hierbei anscheinend auf Lokomotiven und Schiffe vergessen!
Dass von der Luftfahrt Abstand genommen werden sollte, kann man nicht mit dem Ausbau von Flughäfen fördern…

niels
Mitglied
niels

Der Flugverkehr muss endlich als Klimasünder im Bewusstsein verankert werden!

Politisch notwendig ist, dass:
– europaweit eine Kerosinsteuer erhoben wird
– europaweit Mehrwertsteuer auf Flugtickets erhoben wird
– Regionalflughäfen nicht mehr subventioniert werden
– eine allgemeine CO2-Steuer, nicht nur für Flüge, eingeführt wird
– der Flugverkehr zu 100% in den Emissionshandel eingebunden wird, statt sich mit CORSIA freikaufen zu können.

Gleichzeitig: Steuer runter für Züge und Nachtzüge!

Georg_K
Mitglied
Georg_K

Der Staat zahlt 100 Euro Nichtfliegerbonus an jede/n Staatsbürger/in am 1. Jänner. Finanziert wird das über eine Besteuerung des Flugverkehrs (national über Flugabgabe, Grundsteuer für Flughäfen). Das heißt, die, die fliegen, zahlen ihren Bonus über die Steuer wieder zurück. Die, die viel fliegen, zahlen den Bonus für die Nichtflieger.

m.dutzler
Mitglied
m.dutzler

Die gesetzlichen Vorschriften zur Errichtung von Parkplätzen im Wohnbau und auch beim Bau von Geschäften müssen abgeschafft werden, da diese die Erbauer zur Schaffung von Parkplätzen und somit zur Bodenversiegelung zwingen, unabhängig davon ob diese Sinn machen oder nicht.