Lokal leben

Sprecher: DI (FH) Rainer Handlfinger

Unsere zivilisatorischen Kulturkreise ändern sich ständig. Doch die Klimakatastrophe zwingt uns immer öfter dazu, unser aus Tradition erwachsenes Verhalten anzupassen. Ortskerne müssen als Zentren des öffentlichen Lebens wiederbelebt, Nahversorgung sichergestellt und Zersiedelung eingeschränkt werden.

Rede mit! Was braucht die Politik in Österreichs Gemeinden, um wirksamer gegen die Klimakatastrophe zu arbeiten? 
Bis zum 15.2. war es möglich, Stellungnahmen abzugeben. Alle Beiträge fließen in die beiden Klimakonferenzen am 9. März in Wien und am 23. März in Salzburg ein. zur Anmeldung 
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michael_e
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michael_e

Es passt in kein Fokusthema wirklich rein, darum einfach mal hier: Wie in Bayern, sollte auch in Österreich ein Ziel sein, dem Klimaschutz Verfassungsrang einzuräumen.

KarlWagner
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KarlWagner

Unterstützung der Gemeindepolitik bei der Einrichtung von Fairtrade-Gemeinden. Förderung erneuerbarer Energien wie Photovoltaik, Fernwärme oder E-Mobilität. Förderung der Sanierung von Altbauten. Offensive Bewerbung dieser Förderungen. Ansiedlung von Biolandwirtschaft. Erarbeitung von ortsübergreifenden Verkehrskonzepten, die Klimaschutz als wichtiges Entscheidungskriterium haben. Restriktive Gesetze der Baulandumwidmung betreffend, damit die fortschreitende Versiegelung wirksam bekämpft wird.

Cloud
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Cloud

• Fernwärme: Regional betreiben, Siedlungen zusammenschließen, Energieverlust durch lange Leitungen vermeiden
• Großes Pro für Sanierung von Altbauten, Wiederbelebung der Ortskerne und ortsübergreifender Verkehrskonzepte!

Rosti
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Rosti

Errichtung und Förderung von Food-Hubs. In diesen können lokale (z.B. umkreis von 30km) Erzeuger ihre Waren lagern und auch vertreiben. Weiters sollten Betriebe gefördert werden die Produkte erzeugen welche es in diesem Hub noch nicht gibt. Diese Hubs sollten vor allem in Städten regelmäßig (wenige km) von einander entfernt eingerichtet werden, so dass die letzte Meile bequem mit dem Rad oder anderen CO2 neutralen Verkehrsmitteln bewältigt werden kann.

Roland
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Roland

Das Zusammenspiel von vielen Parametern machts aus:
Nicht in die Breite, sondern in die Höhe bauen und dabei nicht auf ausreichend Grünflächen (Parks, Dachterassen, Fassadenbegrünung) sowie eine angemessene & lukrative Möglichkeit der Fortbewegung (z.B.Öffis, Farrad).

Miriam
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Miriam

Ecosia hat es uns vorgemacht: Bäume pflanzen!!! Vorhandener Gemeindegrund sollte auch dazu verwendet werden Bäume zu pflanzen…und zwar je nach Einwohnerzahl muss eine bestimmte Anzahl an ha bebaumt werden….

KlausWrynn
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KlausWrynn

Überall werden ständig neue Supermärkte und Diskonter eröffnet. Es ist ja sehr schön, wenn man gute Einkaufsmöglichkeiten hat, aber ist es wirklich nötig, für diese eingeschossigen Bauten zuzüglich Parkplatz derartig viel Boden zu verschwenden/zu versiegeln? Man könnte genausogut und viel effektiver mehrgeschossig inkl Tiefgarage bauen und so ein Vielfaches der eigentlichen Einkaufsfläche als Büro- und Wohnraum zusätzlich erhalten. Schöner Nebeneffekt: Mehr Wohnangebot – niedrigere Mieten

Cloud
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Cloud

Ja! Eine Regulierung von Gewerbeflächen wäre sinnvoll, um das Überangebot an Supermärkten einzudämmen. Zur Verdeutlichung: ich spreche von bis zu 5 großen Supermarkt-Ketten für ca. 5000 Einwohner, das ist sinnlose Verbauung von Landfläche und Müllproduktion im großen Stil.

Wilma
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Wilma

Regenwasser sollte für Brauchwasser gesammelt werden um die Felder und Gärten zu bewässern.

Stefan
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Stefan

Guten Tag!
Mein Name ist Stefan Walzl, ich bin staatlich geprüfter Förster aus Klagenfurt und besitze selbst einen kleinen Wald mit 16ha. Ebenso bin ich Mitarbeiter der Österreichischen Waldinventur am BFW Wien. Im österreichischen Wald (speziell im Mühl- und Waldviertel, aber auch in Teilen Kärntens) erkennt man, dass sich der Wald in Österreich bereits stark zu verändern beginnt, und zwar klimabedingt. Mir machen speziell Prognosen Sorgen, wonach Dürreperioden künftig länger werden.

baumgesundheit.at
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baumgesundheit.at

Es braucht gute Beratung und Unterstützung in der Ausführung durch Baumsachverständige, welche der Politik behilflich ist, die Natur und vorallem klimafitte Bäume zurück in die Gemeinden zu bringen. Außerdem müssen die vorhandenen Bäume geschützt und durch die Sachverständigen sinnvolle Maßnahmen definiert werden.

Claus
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Claus

-Förderung von alternativen Energiequellen(Solar, Wind, Geothermie und Wasser), Nutzen von Abwärmen(Unternehmen verpflichten)
-Unabhängige Beratung zu Energiespeicherung
-Verpflichtende Solaranlagen auf Dächern ab gewisser Größe(sofern es sich Strahlungstechnisch auszahlt)
-Begrünung der Städte(Parks, Dächer usw.)
-Verbot der Privatisierung der Wasserwirtschaft
-Renovierungen vor Neubau(Leerstandsmanagement statt Versiegelung von Grünflächen)
-Verpflichtende Schulungen für Funktionäre

Cloud
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Cloud

Steuern auf unbewohnte Immobilien: um zu verhindern, dass immer neue Landfläche bebaut wird und um Ressourcen zu schonen.

hmelion
Mitglied
hmelion

Eindeutige Legalisierung (und Förderung) von lokalen Tauschkreisen und regionalen Währungen, um lokales Wirtschaften und gemeinsames Nutzen zu begünstigen.

EvaS
Mitglied
EvaS

Es braucht politische Rahmenbedingungen, die Regionales und Lokales fördern. Kein Vorrang für große Konzerne.

8zweigelt
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8zweigelt

Für Gemeinden ist wohl die Stärkung der Ortskerne für die regionale Wirtschaft wichtig, so werden die Wege für die Konsumenten kürzer, vieles kann mit innovativen öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß oder per Rad erledigt werden und so auch die Ortskerne belebt werden. Attraktivität der öffentlichen Verkehrslösungen muß absolute Priorität bekommen, so können auch ländliche Gebiete und Städte besser vernetzt werden, nur Straßen zu bauen ist ein gestriger Ansatz und zerstört Biodiversität

Cloud
Mitglied
Cloud

+ Nahversorger und Bio-Bauern fördern

+ Anreize für Firmen schaffen, sich in kleineren Städten Österreichs anzusiedeln (z.B. Bezirkshauptstädte) → Schaffung von Arbeitsplätzen am Land → Arbeitswege verkürzen → Ballungszentren entlasten

+ Aufforstungsprojekte finanziell fördern

Klaus.Pahlich
Mitglied
Klaus.Pahlich

Autarke Energieerzeugung für Landwirtschaft, Gemeinde und Private fördern und vorantreiben. Auch älteren und immobilen Menschen eine dörfliche Infrastruktur mit Lebensmittelversorgung und ärztlicher Versorgung sicherstellen. Lokale Firmen fördern, um das Pendeln in Städte zu verhindern. E-Mobilität fördern.

gottfired
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gottfired

Eigentlich müsste man Urbanisierung fördern. Zersiedelung ist eines der größten Probleme (siehe USA, wo man für alles viele Kilometer fahren muss). Das Einfamilienhaus in der unberührten Natur ist kontraproduktiv. Hart gesagt, ist Landflucht und das Ortssterben eigentlich gut fürs Klima.

monika
Mitglied
monika

Zersiedelung stoppen, 20 Prozent der Fläche in allen Regionen als Teritiorien ohne menschlichen Eingriff festzusetzen. Weg vom Individualverkehr – hin zu öffentlichen Verkehrsmittel, Förderung von Gehen und Radfahren.

nachtfalter
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nachtfalter

Anschaffung von Elektrofahrrädern, auch Lastenräder und “Familienkutschen”, fördern, um im Kurzstreckenverkehr den motorisierten Verkehr zu ersetzen. Nicht alle Wege lassen sich unter allen Umständen gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen; auch sind viele Menschen doch Individualisten, die ihren Weg lieber allein machen – aber zukünftig mit Fahrrad statt Kfz

founder
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founder

Jedes Gebäude soll einen adäquaten Beitrag zur Gesamtenergieversorgung des Landes leisten. Das geht nicht bei sehr hohen Gebäuden, die dadurch sehr wenig Dachfläche haben. Großzügig “Solares Bauland” widmen, wo 55% der Grundfläche Photovoltaik sind für die Doppelnutzung Wohnen und Energieversorgung.
Den Irrsinn “Biosprit” beenden, die Flächen für Biosprit renaturieren und zu einem kleinen Teil als “Solares Bauland” verwenden.
https://weltweiterwohlstand.org/kern/land-fuer-energie.htm

MichaelPraschma
Mitglied
MichaelPraschma

Die Bürgermeister dürfen nicht mehr Baubehörde erster Instanz sein, und die Widmung von neuen Wohngebieten außerhalb der Ortskerne mus rechtlich strikt begrenzt werden, um die Zersiedelung des ländlichen Gebietes und die u. a. damit verbundene erzwungene Zunahme des motorisierten Individualverkehrs zu stoppen.

Wilma
Mitglied
Wilma

Die Politik hat durch Untätigkeit zugesehen, wie Nahversorgung und Bauernsterben voranschreitet, und Arbeitsplätze vor Ort verloren gingen und hat keine Gegenmaßnahmen ergriffen.Die Verkehrssysteme sind alles andere als Klima-freundlich.Verbote aber bewirken keine Besserung wenn große Verursacher Narrenfreiheit haben und sich die Gesetze spekulationsfreundlch richten können
Umweltprobleme mit Dürre usw machen Nahversorgung immer mehr unmöglich weil die Brunnen zugeschüttet wurden.

Robert
Mitglied
Robert

Da es in letzter Zeit immer wieder dazu kommt, dass Überschwemmungen und Trockenheit sich abwechseln, wäre es da nicht sinnvoll ganz viele Speicherteiche anzulegen. Als Reserve zum Geniesen bzw. als Auffangbecken wenn zu viel Wasser da ist.
Dass endlich das empfohlene Verbrauchsdatum auf Lebensmitteln entweder weg kommt oder intelligenter gemacht wird, damit nicht so viel gutes Essen weggeschmissen wird.

Miriam
Mitglied
Miriam

Spar-Strahlregler in jedem Haushalt einbauen, um Wasser zu sparen