Essen

Sprecher: Johannes Gutmann

Immer mehr Menschen pochen auf ihr Recht nach mehr Lebensmittelsicherheit und gerechte Produktionsbedingungen für die ErzeugerInnen. Unser System importiert Äpfel aus Südamerika während unsere heimischen BäuerInnen Tonnen ihrer Ernte wegschmeißen müssen. An diesem System muss sich etwas Grundlegendes ändern. Eine biologische und extensive Landwirtschaft ist klimafreundlicher als die konventionelle Großindustrie. Pestizide haben auf unseren Tellern nichts verloren!

Rede mit! Was kann die Politik in Österreich tun, damit uns allen gesunde Lebensmittel zur Verfügung stehen? Welche Änderungen sind nötig, damit die Nahrungsmittelproduktion das Klima nicht noch weiter anheizt? 
Bis zum 15.2. war es möglich, Stellungnahmen abzugeben. Alle Beiträge fließen in die beiden Klimakonferenzen am 9. März in Wien und am 23. März in Salzburg ein. zur Anmeldung 
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Philipp
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Philipp

Es sollte dringend auch einmal unser Fleischkonsum thematisiert werden. Neben unglaublichen Qualen der meisten Tiere ist hier der Klimaeffekt immens, neben dem Anbau von Futtermitteln und Transportwegen ist der ganze logistische Aufwand zu beachten. Statistiken über den Ressourcenverbrauch von Fleisch im Vergleich Gemüse & Obst sprechen hier Bände! Ein Ende der Subventionen und Informationskampagnen sollten helfen, sonst wäre auch eine eigene Besteuerung denkbar.

dasE0
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dasE0

Das deutsche Umweltbundesamt hat vorgeschlagen: Tierische Produkte höher zu besteuern. Dies wäre sicher auch für Österreich und der gesamten EU ein sinnvoller Weg: https://www.umweltbundesamt.de/fuer-klima-umwelt-tierische-produkte-hoeher

heko
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heko

– erhöhte Steuern auf Fleischprodukte
– fleischfreie Tage in Kantinen in Büros/Schulen/etc. fördern
– Statt Biobetriebe konventionelle Betriebe (die Spritzmittel verwenden, etc.) zertifizieren lassen

Transition
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Transition

Die externalisierten Kosten wie z.B. Bodenerosion, Belastung des Grundwassers durch Nitrat, Ausstoß von Klimagasen etc. müssen in die Preise für Landwirtschaftliche Produkte integriert werden. Bei umweltschädlicher Produktion müssen die Kosten dafür vom Verursacher z.B. durch eine Steuer getragen werden, umweltfreundliche Produktion wäre davon befreit. Dadurch würden nachhaltig produzierte Lebensmittel günstiger und umweltschädliche teurer.

Heidrun
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Heidrun

Förderung von lokalen Märkten, wo unverpackte Ware aus der nahen Umgebung gekauft werden kann!

ThomasBecker
Mitglied
ThomasBecker

Ganz wichtig wäre, Lebensmittelverschwendung zu verhindern. Da wird viel CO2 sinnlos produziert. ZB Sondersteuer auf Lebensmittelabfälle für Supermärkte ab einer gewissen Größe. Bewusstseinsbildung. Apps, mit denen Lebensmittel, die übrig geblieben sind, günstiger abgeholt werden können.

Bettina
Mitglied
Bettina

Lokale Märkte fördern
Mehrwegverpackungen fördern
Zuckergehalt der Lebensmittel reduzieren
Kampagnen starten für den Konsum saisonaler Obst- u Gemüsesorten
Gemeinschaftliche Anbauflächen in den Gemeinden zur Verfügung stellen

Alfred
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Alfred

Wir beenden überzeugt die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Die Energiewende wird als die entscheidende Errungenschaft der Menschheit im 21. Jh verstanden.
Doch die Wissenschaft beweist, dass die landwirtschaftliche Tierhaltung, “Fleisch Produktion”, der weitaus größere Klimasünder ist. Folglich ist es wichtiger sich pflanzlich zu ernähren als Elektroauto zu fahren. Ersteres ist einfach und ohne Anfangsinvestition zu erreichen. Lediglich gesellschaftliche Schranken sind zu überwinden. Dabei?

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Fleisch muss viel teurer werden! Abgesehen davon, dass der tägliche Fleischkonsum unser Klima anheizt, ist er auch noch absolut gesundheitsschädlich. Fleischtiger schlemmen also nicht nur auf Klimakosten, sondern auch auf Kosten unseres Gesundheitssytems!

MiriamAngerer
Mitglied
MiriamAngerer

Fleischkonsum thematisieren ist essentiell TEIL 1/2: Die Menge der Nutztiere des Menschen übersteigt die Menge der Menschen um etwa ein 10-faches. Die Nutztierhaltung sorgt neben großem Tierleid unter anderem für einen hohen Ausstoß von Methan und braucht enorm viel Ressourcen Wasser/Flächen/Pflanzen. Ca. 91% der gerodeten Regenwaldflächen wurden gerodet um Futtermittel für die Nutztiere anzubauen. Flächen, auf denen zuvor Bäume standen, die CO2 speicherten.

MiriamAngerer
Mitglied
MiriamAngerer

EDIT – genauer gesagt: Die Menge der Nutztiere, die jedes Jahr weltweit geschlachtet werden, übersteigt die Menge der auf der Erde lebenden Menschen um etwa ein 10-faches.

MiriamAngerer
Mitglied
MiriamAngerer

Fleischkonsum thematisieren ist essentiell TEIL 2/2: Der Anteil der tierischen Landwirtschaft an weltweiten Treibhausgasen wird von 18% (Livestock’s Long Shadow, FAO) bis zu umstrittenen 51% (Livestock and Climate Change, World Watch) wenn man Beiprodukte miteinbezieht angegeben. Auch wenn man die niedrigeren Zahlen nimmt, trägt die tierische Landwirtschaft mehr zum Klimawandel bei als der Verkehrssektor.
-> Viel Bewusstseinsbildung, Subventionen einstellen und pflanzliche Ernährung fördern

gottfired
Mitglied
gottfired

Verpacktes Gemüse, verpacktes Obst, verpacktes Fleisch. Als Kinder 80er Jahre kann ich mich noch erinnern, als Obst und Gemüse noch lose in Papiertüten im Supermarkt gekauft wurde. Da muss die Politik ansetzen und vorverpackte Ware verbieten. Bei Enwegplastik gibt es ja anscheinend schon einen EU-Beschluss.

michael_e
Mitglied
michael_e

Plastik vermeiden ist ein schönes Ziel, aber wie wird dadurch das Klima geschützt?

Mahuuu
Mitglied
Mahuuu

Plastik wird aus Erdöl produziert und kann nur sehr schlecht recycelt werden. In Österreich wird nur ein Drittel zu anderen Produkten verarbeitet – der Rest wird thermisch verwertet. Die entstehenden Abgase sind die üblichen Treibhausgase die bei der Verbrennung jedes Erdölproduktes entstehen.

Flugsaurier
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Flugsaurier

Stop der hohen Subventionen für die Fleischproduktion – das Fleisch im Supermarkt ist viel zu billig! Das Problem ist das die Agrarförderungen auch über die EU verteilt werden, also müsste man hier versuchen EU weit vorzupreschen – Österreich könnte hier aber eine Vorreiterrolle einnehmen!

Ursula
Mitglied
Ursula

Faire Preise für qualitativ gute regionale Produkte.
Info und Imagekampagne für bäuerliche Produkte, die auch ein bisschen mehr kosten dürfen.
Klare Ausweisung des “ökolog. Fußabdruckes” und der Sozialstandards bei jedem Produkt.
(Wenn die Kalorien und der Fettgehalt angegeben werden kann, kann man auch die Kilometer, die das Produkt auf dem Buckel hat und die CO2 – Bilanz angeben)

hmelion
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hmelion

“Faire Preise” sind für konventionell erzeugte und über weite Strecken transportierte Lebensmittel erforderlich. Fair in dem Sinn, dass alle bisher externalisierten Kosten in die Preise einfließen. Volle Kostenwahrheit entlang der gesamten Produktions-, Verwertungs- und Entsorgungskette. Dann wären solche Produkte deutlich teurer als “qualitativ gute regionale Produkte”

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Biologische Landwirtschaft muss stark gefördert werden. Bio muss genauso leistbar sein, wir konventionelle Nahrungsmittel, damit es von noch mehr Menschen gekauft wird! Rund 5% der weltweiten Erdölproduktion wird für Spritzmittel verwendet! Die Agrarindustrie zerstört unser noch verbliebenes Ökosystem.

monika
Mitglied
monika

Förderung von Biologischer Landwirtschaft, Förderung von Arbeitskraft in der Landwirtschaft anstelle von Maschinen und Fläche.
Wiedereinführung von Schutz der heimischen Landwirtschaft vor Importen. Förderung von Vielfalt in der Landwirtschaft und Anpassung der Produktion an die veränderten Bedingungen. Verteuerung von tierischen Produkten durch Kostenwahrheit und Steuern.

Soderla
Mitglied
Soderla

Tierische Lebensmittel dürfen NICHT SUBVENTIONIERT werden.

Für die Produktion dieser wird Landraub in Afrika (für den Anbau von Futtermitteln für Europas Geflügelfarmen), Asien und Südamerika betrieben, Regenwälder werden abgeholzt (35Mio Tonnen Soja als Futtermittel kommen jährlich nach Europa), den Menschen vor Ort wird die Lebensgrundlage genommen. Der Einkauf der Fischereirechte vor Afrikas Küste muss an nachhaltige Befischung gebunden werden.
Kein Fischmehl als Dünger oder Futtermittel.

Soderla
Mitglied
Soderla

Gleichzeitig werden unsere Böden und das Grundwasser durch Überdüngung vergiftet.
In vielen Teilen Österreichs darf das Wasser aus der Leitung wegen Nitratbelastung nicht mehr getrunken werden.
Wieso wird all dies noch immer subventioniert, anstatt den Gemüseanbau zu fördern? Unglaublich!

Claus
Mitglied
Claus

-Steuern auf Tierische Produkte erhöhen (auch Hundefutter etc.), Bewusstsein schaffen(gratis fleischfreie Kochkurse)
-Verbot des Vernichtens von Lebensmittels bereits im Verkauf(Verpflichtende Abgabe ablaufender Lebensmittel)
-Faire Preise statt Subvention und Überproduktion samt Export(Afrika – Milchpulver)
-Höhere Besteuerung von „weitgereisten“ Lebensmitteln(Bananen, Avocados, Äpfeln aus Neuseeland)
-Mindesthaltbarkeit bei diversen Lebensmitteln hinterfragen
-Fleischfreie Tage (Kantinen)

michael_e
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michael_e

Schrittweises Verbot von nicht biologisch produzierten Lebensmitteln (auch Importe). Das hat zwei Auswirkungen: (1) Bei der biologischen Produktion fallen direkt schon mal deutlich weniger klimaschädliche Gase (CO2, Lachgas, …) an; (2) Fleisch wird so zu einem Luxusprodukt, das man deutlich seltener konsumieren wird.

Markus
Mitglied
Markus

Wichtig ist, das bei den bereits beschriebenen (unabdinglichen!) politischen Maßnahmen die Bäuerinnen und Bauern mitgenommen werden! Es ist wenig hilfreich für die Ernährungssouveränität Österreichs, wenn durch diese Maßnahmen das Bauernsterben noch weiter angetrieben wird. Man muss den Bäuerinnen und Bauern eine Möglichkeit (und einen Anreiz) zur Umstellung ihres Wirtschaftsmodells (“konventionell” -> biologisch, Tierhaltung -> Gemüse- und Leguminosenanbau, etc.) geben.

Cloud
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Cloud

Sehr sehr wichtig! Gerade bei diesem Thema bitte nicht auf die kleinen Bauernbetriebe vergessen – deren Fortbestand ist essentiell für eine nachhaltige Landwirtschaft! Dafür müssen sie auch finanziell unterstützt werden.

platypus
Mitglied
platypus

UMSTELLUNG DER LANDWIRTSCHAFT

Ich denke von einer Umstellung der Landwirtschaft auf überwiegende pflanzliche Produktion profitieren viele.
Man benötigt weniger Fläche (für Futteranbau). (Überwiegend)/Rein pflanzliche Kost ist gesünder.

Auch sollte es Ziel sein sich vor allem regional/saisonal zu ernähren.

Durch entsprechende Ökosteuern kann regionale Biolandwirtschaft gestärkt werden, durch unsere Bereitschaft (wieder) mehr für Nahrung auszugeben helfen auch wir alle mit \o/!

MiriamAngerer
Mitglied
MiriamAngerer

Climate Change Food Calculator –> https://bbc.in/2T3FzCu

BBC hat einen ‘Climate Change Food Calulator’ (siehe Link) erstellt, mit dem man den Einfluss unterschiedlicher Lebensmittel vergleichen kann. Der Vergleich tierische vs. pflanzliche Lebensmittel spricht hier Bände. Der lange Transportweg des Apfels aus Afrika (wie im Beitrag oben erwähnt) ist natürlich auch ein wichtiges Thema, er ist aber nicht so stellvertretend für den großen Einfluss von Essen auf das Klima wie der Fleischkonsum.

ThomasSchauer
Mitglied
ThomasSchauer

Hier sind viele großartige Ideen!

In meinen Augen ist der punkt der den größten Einfluss hat und dabei am.besten zu verändern wäre der Konsum tierischer Produkte!
Der Beitrag der Tierindustrie zu unserer Klimakrise ist enorm, die meisten Menschen wissen aber garnicht davon.
Ich finde es muss Öffentlichkeitsarbeit dahingehend geleistet werden, außerdem darf der Staat tierische Produkte, bzw. Unternehmen die, diese produzieren nicht unterstützen. Pflanzliche Nahrung hingegen gehört unterstützt.

Cloud
Mitglied
Cloud

Öffentlichkeitsarbeit ist zwar wichtig, aber zu wenig. Die meisten Menschen wissen es, aber greifen schlichtweg aus Gewohnheit, Bequemlichkeit und der Kunst des Verdrängens zum billigsten Produkt, das am besten schmeckt.

Feppsoacher
Mitglied
Feppsoacher

Der Konsum von Tierprodukten hat massiven Anteil am Klimawandel, wie allgemein bekannt sein sollte. Daher wird eine pflanzenbasierte Ernährung eine Schlüsselrolle einnehmen in der Bewältigung dieses Phänomens. Subventionen für Tierprodukte sind zu streichen, Mehrwertsteuersätze für pflanzliche Lebensmittel sind zu vermindern.

sabagrau
Mitglied
sabagrau

Klimafreundliche biologische regionale Produktion fördern, so dass die Bauern und Bäuerinnen auch davon leben können. Schrittweises Verbot von Pestiziden und Kunstdüngern. Strenge Auflagen auch für den Anbau für Biogas-Produktion (keine vergifteten Monokulturen für den Tank!)

ladybluem
Mitglied
ladybluem

100% bio wareneinsatz und fleischreduktion in allen betrieben die zu bund, ländern, städten und gemeinden gehören wie auch schulen, kindergärten, krankenhäuser, pensionistenheime. hier sollte die öffentliche hand vorreiter sein und bundesweit vorbildcharakter zeigen. darüber hinaus einen maximalen radius pro produkt ziehen (zitronen werden nicht in ganzjährig in ö verfügbar sein…, erdäpfel schon) – dadurch erübrigt sich auch das problem mit billigimporten aus wettbewerbsrechtlicher sicht.

ladybluem
Mitglied
ladybluem

ernährung sowie umwelt muss in den unterricht als integraler bestandteil aufgenommen werden. frühstück, jause, schulbuffets, kantinen – das sind alles direkte praktische andockpunkte an denen aktiv vorgelebt werden muss was in der theorie vermittelt wird. workshops an schulen mit experten sind für lehrer eine große unterstützung. parallel dazu verstärkte ausbildung von lehrern in ihren jeweiligen disziplinen um klimafragen und ernährungsfragen mit einfliessen zu lassen – zb in bio und geo

Georg_K
Mitglied
Georg_K

Mehrwertsteuer auf biologische Lebensmittel streichen
Verkauf von abgelaufenen Lebensmitteln in Handelsketten und Mülltauchen legalisieren

Mahuuu
Mitglied
Mahuuu

Bzw. Das Heraufsetzen des Mindesthaltbarkeitsdatums würde schon sehr viel helfen. Gekühlt halten zum Beispiel Eier noch einige Wochen länger als angegeben.

founder
Mitglied
founder

Die Entdeckung der Antibiotika um 1940 war eine bahnbrechende Errungenschaft, die veruntreut wird, weil jeder Schweine- oder Hühnerstall zu einem Zuchtlabor für antibiotikaresidente Bakterien wurde.
Mädchen kommen immer früher in die Pubertät, weil so viele Hormone im Fleisch sind.
Daher strengstes Verbot für Antibiotika und Hormone bei der Fleischherstellung.
Der Einsatz von Insektdizden und Pestiziden soll verboten werden, die Bekämpfung von Insekten und Unkraut können Roboter übernehmen.

Eva
Mitglied
Eva

Supermärkte sollen in die Pflicht genommen werden Mehrwegpfandsysteme durchzusetzen (v.a. auch bei plastikflaschen)

Hope
Mitglied
Hope

Tierische Produkte sind der Klimakiller Nummer 1. Sie verursacht mehr Treibhausgase als der weltweite Verkehr zusammen, Abholzung des Regenwalds für Futtermittel, die auch nach Österreich importiert werden, Todeszonen im Meer, Verschmutzung des Grundwassers etc. Das MUSS thematisiert werden, wenn das Klimavolksbegehren seine Sache ernst meint.
Öffentlich Bilder aus Schlachthöfen und Massentierhaltungen zeigen – da vergeht jedem der Appetit und gleichzeitig wird der Planet gerettet.

Klimavolksbegehren
Mitglied
Klimavolksbegehren

Es ist dringendst an der Zeit, unseren Fleischkonsum zu reduzierten und auf regionale, pflanzliche Produkte umzusteigen. Es muss dringendst das unnötige Leiden der Tiere in Massentierhaltungen, bei Langstreckentransporten….beendet werden!!! Sämtliche Statistiken belegen außerdem den enormen CO2 Anstieg, der durch die intensive Nutzung der Landwirtschaft verursacht wird. Es muss sich endlich etwas bewegen, die Politik auf nationaler und EU Ebene ist gefordert, endlich zu handeln!!!

brightgeist
Mitglied
brightgeist

Die Veränderung muss vom Konsumenten kommen. Man kann nicht von der Regierung verlangen, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, während man gleichzeitig die Fleisch-, Milch- und Eier-Industrien finanziell unterstützt. Die Umstellung auf pflanzliche Ernährung ist DER größte Beitrag, den man als Einzelner zum Schutz des Klimas und der Umwelt leisten kann. Die Produktion von tierischem Essen verursacht pro Konsument bis zu 18 mal so viel Landwirtschaft und CO2 wie pflanzliche Nahrung.

floT
Mitglied
floT

Pflanzliche Milchalternativen (Hafermilch, Sojamilch, Reismilch, etc.) werden zurzeit mit 20% Mehrwertsteuer besteuert, Kuhmilch mit nur 10%. Das liegt daran, dass Kuhmilch als Lebensmittel und pflanzliche Milch als Getränk eingestuft wird.
Alternativprodukte, die förderlich für Gesundheit und Umwelt sind, sollten mindestens genauso oder besser weniger besteuert werden als Tierprodukte.
Näheres dazu hier: https://vegan.at/inhalt/gerechte-besteuerung-fuer-pflanzliche-milchprodukte-gefordert

Robert
Mitglied
Robert

Neuregelung des Ablaufdatums auf Lebensmittel, weil das bisherige dafür sorgt, dass gute Lebensmittel entsorgt werden.

gabrieletupy
Mitglied
gabrieletupy

• Österreich hat 2.997.100 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, das entspricht ca. 35 % der österreichischen Staatsfläche. 13,6% unserer Staatsfläche sind als hochwertiges oder mittelwertiges Ackerland eingestuft. Diese Flächen gilt es unter absoluten Verbauungsschutz zu stellen! Mit unserer heutigen Lebensweise benötigen wir pro Kopf 3.000m2 Ackerfläche. In Österreich stehen uns jedoch nur mehr 1.600m2 zur Verfügung, d.h. wir beanspruchen bereits 1.400m2 Boden irgendwo im Ausland.

KarlWagner
Mitglied
KarlWagner

Dieses System kann leider meiner Meinung nach von Österreich allein nicht geändert werden, da es ein globales Problem darstellt. Die Politik in Österreich kann auf die EU einwirken, damit endlich Kostenwahrheit im Transport erreicht werden kann. In Österreich selbst kann die Werbung für österreichische Produkte offensiver unterstützt und ebenso offensiv Bewusstseinsbildung betrieben werden. Zusammenarbeit mit den Handelsketten diesbezüglich anstreben.

Florian
Mitglied
Florian

Fördern vom lokalen primären Sektor.

Greenfranz
Mitglied
Greenfranz

Die derzeitige Art der Globalisierung muß geändert werden.
Lebensmittel und Waren, die im eigenen Land erzeugt und von der Bevölkerung zur Eigenversorgung benötigt werden, dürfen nicht exportiert werden, wenn Lebensmittel und Waren der gleichen Art von einen andern Staat zur Versorgung importiert werden müssen.

hmelion
Mitglied
hmelion

Was passiert dann mit den nicht exportierten Lebensmitteln? Verrotten die? Eher umgekehrt: Kein Import, solange Bedarf durch eigene Produktion gedeckt werden kann. Aber dem stehen alle Handelsabkommen und die Warenfreiheit innerhalb der EU entgegen.

Joe
Mitglied
Joe

Eine Idee wären zwei verpflichtende Ampelsysteme* auf Lebensmitteln oder am Regal im Supermarkt:
1. Klimaverträglichkeit
2. Gesundheit (einzelne Inhaltsstoffe wie Zucker, Fett, Salz, …)

Ausgenommen sein sollten davon mMn. Kleinhändler und bäuerliche Direktvermarktung.

* Einfache Kennzeichnungen auf Skalen von rot bis grün. In Großbritannien gibt es so ein System für Punkt 2 bereits.

Wilma
Mitglied
Wilma

Sehe ich anders.Europa sollte zusammenhalten.Der internationale Lebensmittelmarkt ist kaum mehr Klima-Problem als Rüstung, Flugverkehr, Raumfahrt und Kriege.Brennende Ölfelder, lecke Öl-Leitungen, Brennende Wälder…
Die großen Verursacher dürfen den Klima-Sündenbock nicht auf die Lebensmittelverteilung und Vielfaltsangebot abschieben, während die großen Klimasünder ohne Konsequenzen den Klimawandel vorantreiben können.

Cornelia
Mitglied
Cornelia

– steuerliche Begünstigung von Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen
– Bewusstseinsbildung, dass Fleisch kein Alltagsnahrungsmittel sein kann
– Ende der Lebendtier-Transporte
– Förderung für verpackungsfreie Lebensmittel, Abfüllstationen
– Pfandsystem für Mehrwegverpackungen!

8zweigelt
Mitglied
8zweigelt

Nach verschiedenen Berechnungsmethoden der FAO trägt die Landwirtschaft zwischen 14 und 30% zu den klimaschädlichen Treibhausgasen selber bei. Allen voran ist dafür die Pestizid und Düngerproduktion verantwortlich, massiv unterstützt und beworben durch Interessensvertretungen und Großkonzerne und der Einsatz steigt immer mehr, mehr Gift in unserer Nahrung (Spitzenreiter beim Pestizideinsatz sind Äpfel und Wein); wir brauchen einen Systemwandel hin zu natur- und menschenverträglicherer Produktion

gabrieletupy
Mitglied
gabrieletupy

• Die Versorgung unserer Städte mit Lebensmitteln schädigt die Umwelt, beschleunigt den Klimawandel und führt zu sozialen Missständen hier und weltweit. Es braucht eine koordinierte Ernährungspolitik und Ernährungsräte in den Städten, um Zielsetzungen für eine lokale Ernährungspolitik zu diskutieren, Handlungsprogramme zu erarbeiten und ihre Umsetzung zu begleiten. Ein Ernährungsrat ist das Gremium, das alle Beteiligte vor Ort vernetzt – von LandwirtInnen bis VerbraucherInnen.

gabrieletupy
Mitglied
gabrieletupy

Machen wir es London nach. Die BürgerInnen werden unterstützt und motiviert, möglichst viel Gemüse zu produzieren: 2,767 growing spaces across London (Gemeinschaftsgärten!), 788,638 square metres of food growing, 100,123 volunteers, 80 tonnes of food harvested, 1,024,963 meals grown, £600,000 worth of produce. Wir müssten es nur nachmachen: http://www.capitalgrowth.org
Oder auch das Projekt der „essbaren Stadt Andernach“: https://www.andernach.de/de/bilder/essbare_stadt_flyer_quer_print_neu.pdf

SusanneWolf
Mitglied
SusanneWolf

ökologische statt industrielle Landwirtschaft, Permakultur, Bewusstsein für Folgen des Fleischkonsums schaffen, Ökosteuer, herkömmliches Fleisch muss teurer werden, Bio-Produkte günstiger.

Georg_K
Mitglied
Georg_K

Wie in Norwegen sollen von der öffentlichen Hand nur Produkte eingekauft werden, die ohne Abholzung des Regenwalds produziert wurden. Also keine Produkte mit Palmöl, kein mit Soja aus Brasilien gefüttertes Rind…
https://www.regnskog.no/en/news/norwegian-state-commits-to-zero-deforestation-1

Klaus.Pahlich
Mitglied
Klaus.Pahlich

Biologischen Landbau fördern und steuerlich entlasten. Industrielle Lebensmittelerzeugung in In- und Ausland steuerlich hoch belasten. Pestizide verbieten und Überdüngungen durch Auflagen einschränken. Kleine Einheiten im Landbau fördern und Bodenversiegelung von kostbaren landwirtschaftlichen Flächen verbieten. Bestelltes Gemüse und Obst muss von Supermärkten auch abgenommen werden.

Klaus.Pahlich
Mitglied
Klaus.Pahlich

Massentierhaltung darf nicht mehr lukrativ sein! Strenge Auflagen für Haltung, Fütterung und Mistverwertung sind nötig. Verbot von Futtermitteleinfuhr aus Drittländern oder Überseeländern. Tierhaltung darf nur mit so vielen Tieren erfolgen, wie der Halter im Stande ist, selbst ausreichende Futtermittel anzubauen, oder Futtermittel von regionalen Bauern in unmittelbarer Nähe abzunehmen.

tschul
Mitglied
tschul

In Anbetracht der Studie der TH Chalmers, die einen Zusammenhang zw Bio-Lebensmitteln und erhöhter Abholzung –> schlechter Klimabilanz herstellt (s. https://www.derstandard.de/story/2000094939867/bio-ist-schlechter-fuer-das-klima-als-konventioneller-anbau) halte ich es für überaus wichtig, weitere Expertise zu diesem Thema einzuholen und die Phrase “Eine biologische und extensive Landwirtschaft ist klimafreundlicher als die konventionelle Großindustrie” (s.o.) zu evaluieren.

Naomisko
Mitglied
Naomisko

Eine wichtiger Bestandteil wäre es in den Schulen Aufklärung über den Klimawandel und die Gründe dafür zu zeigen. Am besten wäre der Film Cowspiracy geeignet, der zeigt die Auswirkungen von Fleisch Konsum und Produktion und klärt die neuen Generationen darüber auf wie man sich einbringen kann ohne einen großen Aufwand zu betreiben.