Lokal leben
23. Oktober 2018
Wirtschaften
23. Oktober 2018

Immer mehr Menschen pochen auf ihr Recht nach mehr Lebensmittelsicherheit und gerechte Produktionsbedingungen für die ErzeugerInnen. Unser System importiert Äpfel aus Südamerika während unsere heimischen BäuerInnen Tonnen ihrer Ernte wegschmeißen müssen. An diesem System muss sich etwas Grundlegendes ändern. Eine biologische und extensive Landwirtschaft ist klimafreundlicher als die konventionelle Großindustrie. Pestizide haben auf unseren Tellern nichts verloren!

Rede mit! Was kann die Politik in Österreich tun, damit uns allen gesunde Lebensmittel zur Verfügung stehen? Welche Änderungen sind nötig, damit die Nahrungsmittelproduktion das Klima nicht noch weiter anheizt? 
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ThomasBecker
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ThomasBecker

Ganz wichtig wäre, Lebensmittelverschwendung zu verhindern. Da wird viel CO2 sinnlos produziert. ZB Sondersteuer auf Lebensmittelabfälle für Supermärkte ab einer gewissen Größe. Bewusstseinsbildung. Apps, mit denen Lebensmittel, die übrig geblieben sind, günstiger abgeholt werden können.

Philipp
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Philipp

Es sollte dringend auch einmal unser Fleischkonsum thematisiert werden. Neben unglaublichen Qualen der meisten Tiere ist hier der Klimaeffekt immens, neben dem Anbau von Futtermitteln und Transportwegen ist der ganze logistische Aufwand zu beachten. Statistiken über den Ressourcenverbrauch von Fleisch im Vergleich Gemüse & Obst sprechen hier Bände! Ein Ende der Subventionen und Informationskampagnen sollten helfen, sonst wäre auch eine eigene Besteuerung denkbar.

Transition
Mitglied
Transition

Die externalisierten Kosten wie z.B. Bodenerosion, Belastung des Grundwassers durch Nitrat, Ausstoß von Klimagasen etc. müssen in die Preise für Landwirtschaftliche Produkte integriert werden. Bei umweltschädlicher Produktion müssen die Kosten dafür vom Verursacher z.B. durch eine Steuer getragen werden, umweltfreundliche Produktion wäre davon befreit. Dadurch würden nachhaltig produzierte Lebensmittel günstiger und umweltschädliche teurer.

Heidrun
Mitglied
Heidrun

Förderung von lokalen Märkten, wo unverpackte Ware aus der nahen Umgebung gekauft werden kann!

Bettina
Mitglied
Bettina

Lokale Märkte fördern
Mehrwegverpackungen fördern
Zuckergehalt der Lebensmittel reduzieren
Kampagnen starten für den Konsum saisonaler Obst- u Gemüsesorten
Gemeinschaftliche Anbauflächen in den Gemeinden zur Verfügung stellen

Flugsaurier
Mitglied
Flugsaurier

Stop der hohen Subventionen für die Fleischproduktion – das Fleisch im Supermarkt ist viel zu billig! Das Problem ist das die Agrarförderungen auch über die EU verteilt werden, also müsste man hier versuchen EU weit vorzupreschen – Österreich könnte hier aber eine Vorreiterrolle einnehmen!

michael_e
Mitglied
michael_e

Schrittweises Verbot von nicht biologisch produzierten Lebensmitteln (auch Importe). Das hat zwei Auswirkungen: (1) Bei der biologischen Produktion fallen direkt schon mal deutlich weniger klimaschädliche Gase (CO2, Lachgas, …) an; (2) Fleisch wird so zu einem Luxusprodukt, das man deutlich seltener konsumieren wird.

Ursula
Mitglied
Ursula

Faire Preise für qualitativ gute regionale Produkte.
Info und Imagekampagne für bäuerliche Produkte, die auch ein bisschen mehr kosten dürfen.
Klare Ausweisung des “ökolog. Fußabdruckes” und der Sozialstandards bei jedem Produkt.
(Wenn die Kalorien und der Fettgehalt angegeben werden kann, kann man auch die Kilometer, die das Produkt auf dem Buckel hat und die CO2 – Bilanz angeben)

Alfred
Mitglied
Alfred

Wir beenden überzeugt die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Die Energiewende wird als die entscheidende Errungenschaft der Menschheit im 21. Jh verstanden.
Doch die Wissenschaft beweist, dass die landwirtschaftliche Tierhaltung, “Fleisch Produktion”, der weitaus größere Klimasünder ist. Folglich ist es wichtiger sich pflanzlich zu ernähren als Elektroauto zu fahren. Ersteres ist einfach und ohne Anfangsinvestition zu erreichen. Lediglich gesellschaftliche Schranken sind zu überwinden. Dabei?

heko
Mitglied
heko

– erhöhte Steuern auf Fleischprodukte
– fleischfreie Tage in Kantinen in Büros/Schulen/etc. fördern
– Statt Biobetriebe konventionelle Betriebe (die Spritzmittel verwenden, etc.) zertifizieren lassen

sabagrau
Mitglied
sabagrau

Klimafreundliche biologische regionale Produktion fördern, so dass die Bauern und Bäuerinnen auch davon leben können. Schrittweises Verbot von Pestiziden und Kunstdüngern. Strenge Auflagen auch für den Anbau für Biogas-Produktion (keine vergifteten Monokulturen für den Tank!)

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Biologische Landwirtschaft muss stark gefördert werden. Bio muss genauso leistbar sein, wir konventionelle Nahrungsmittel, damit es von noch mehr Menschen gekauft wird! Rund 5% der weltweiten Erdölproduktion wird für Spritzmittel verwendet! Die Agrarindustrie zerstört unser noch verbliebenes Ökosystem.

ChristinaAmann
Mitglied
ChristinaAmann

Fleisch muss viel teurer werden! Abgesehen davon, dass der tägliche Fleischkonsum unser Klima anheizt, ist er auch noch absolut gesundheitsschädlich. Fleischtiger schlemmen also nicht nur auf Klimakosten, sondern auch auf Kosten unseres Gesundheitssytems!

monika
Mitglied
monika

Förderung von Biologischer Landwirtschaft, Förderung von Arbeitskraft in der Landwirtschaft anstelle von Maschinen und Fläche.
Wiedereinführung von Schutz der heimischen Landwirtschaft vor Importen. Förderung von Vielfalt in der Landwirtschaft und Anpassung der Produktion an die veränderten Bedingungen. Verteuerung von tierischen Produkten durch Kostenwahrheit und Steuern.

KarlWagner
Mitglied
KarlWagner

Dieses System kann leider meiner Meinung nach von Österreich allein nicht geändert werden, da es ein globales Problem darstellt. Die Politik in Österreich kann auf die EU einwirken, damit endlich Kostenwahrheit im Transport erreicht werden kann. In Österreich selbst kann die Werbung für österreichische Produkte offensiver unterstützt und ebenso offensiv Bewusstseinsbildung betrieben werden. Zusammenarbeit mit den Handelsketten diesbezüglich anstreben.

gottfired
Mitglied
gottfired

Verpacktes Gemüse, verpacktes Obst, verpacktes Fleisch. Als Kinder 80er Jahre kann ich mich noch erinnern, als Obst und Gemüse noch lose in Papiertüten im Supermarkt gekauft wurde. Da muss die Politik ansetzen und vorverpackte Ware verbieten. Bei Enwegplastik gibt es ja anscheinend schon einen EU-Beschluss.

michael_e
Mitglied
michael_e

Plastik vermeiden ist ein schönes Ziel, aber wie wird dadurch das Klima geschützt?

Florian
Mitglied
Florian

Fördern vom lokalen primären Sektor.

ladybluem
Mitglied
ladybluem

100% bio wareneinsatz und fleischreduktion in allen betrieben die zu bund, ländern, städten und gemeinden gehören wie auch schulen, kindergärten, krankenhäuser, pensionistenheime. hier sollte die öffentliche hand vorreiter sein und bundesweit vorbildcharakter zeigen. darüber hinaus einen maximalen radius pro produkt ziehen (zitronen werden nicht in ganzjährig in ö verfügbar sein…, erdäpfel schon) – dadurch erübrigt sich auch das problem mit billigimporten aus wettbewerbsrechtlicher sicht.

ladybluem
Mitglied
ladybluem

ernährung sowie umwelt muss in den unterricht als integraler bestandteil aufgenommen werden. frühstück, jause, schulbuffets, kantinen – das sind alles direkte praktische andockpunkte an denen aktiv vorgelebt werden muss was in der theorie vermittelt wird. workshops an schulen mit experten sind für lehrer eine große unterstützung. parallel dazu verstärkte ausbildung von lehrern in ihren jeweiligen disziplinen um klimafragen und ernährungsfragen mit einfliessen zu lassen – zb in bio und geo

Georg_K
Mitglied
Georg_K

Mehrwertsteuer auf biologische Lebensmittel streichen
Verkauf von abgelaufenen Lebensmitteln in Handelsketten und Mülltauchen legalisieren